Nikon Z7

Hoffmannscher Ringofen

Blick durch die niedrigen Brennkammern eines Ziegelei-Ringofens. Hintereinander gestaffelte Rundbögen aus rotem Ziegelmauerwerk, die Gewölbe heller verfärbt von Flugasche und Brennrückständen. Durch seitliche Schüröffnungen fällt Tageslicht ein.
Ringofen

Vor ein paar Jahren war ich das letzte an dem Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten. Und damals habe ich die westliche Seite des Ringofen der Ziegelei fotografiert. Die Doppel-Ringofenanlage wurde zwischen 1897 und 1899 vom Bauunternehmer Wilhelm Dünkelberg auf dem Gelände der 1892 stillgelegten Zeche Nachtigall errichtet. (Zeche Nachtigall, Wikipedia)

Gebrannt wurden bis zu elf Millionen Ziegel pro Jahr, Rohstoff war Schieferton aus dem Ruhrtal, der dort direkt unter den Kohleflözen lagert. Die Ziegelei lief bis 1964. Heute ist die Anlage Teil des LWL-Industriemuseums. Im östlichen Ofen ist eine Ausstellung zum Arbeitsalltag der Ziegler eingerichtet, der westliche ist – wie man auf dem Foto sehen kann – begehbar. (Wikipedia)

Der Hoffmannsche Ringofen wurde 1858 von Friedrich Eduard Hoffmann patentiert (die Grundidee stammt eigentlich schon von 1839, von einem Maurermeister namens Arnold aus Fürstenwalde. Das Patent wurde Hoffmann in Preußen später wieder aberkannt).
Revolutionär war das kontinuierliche Brennen: Statt jede Ofenfüllung einzeln aufzuheizen, abzubrennen und abzukühlen, ordnet man 14–20 Kammern in einem geschlossenen Ring an, durch die das Feuer wandert. Ungefähr ein bis zwei Wochen braucht es für eine Runde. Die heißen Abgase trocknen die Rohlinge in den nächsten Kammern vor, die Zuluft wird durch die bereits gebrannten Ziegel hinter dem Feuer erwärmt – die Abwärme wird also zweifach genutzt, Brennstoffersparnis bis zu 60 Prozent. Die Seitenöffnungen in deinem Bild sind die Eingänge zu den einzelnen Kammern von der Schürebene aus; die dunklen Stellen im Deckengewölbe sind die Schürlöcher, durch die von oben Kohle nachgeworfen wurde. (Ziegelmuseum Westerholt)

Schneeeule

Porträt einer Schneeeule vor dunklem Hintergrund. Das weiße Gefieder mit den charakteristischen dunklen Flecken wird von seitlichem Licht modelliert, ein bernsteinfarbenes Auge blickt ruhig zur Seite.
Schneeeule

Ein Porträt einer Schneeeule vor dunklem Hintergrund. Das weiße Gefieder mit den charakteristischen dunklen Flecken wird von seitlichem Licht modelliert, ein bernsteinfarbenes Auge blickt ruhig zur Seite.

Leider liegt der Fokus nicht so 100%ig auf dem Auge.

Scharlachsichler

Ein leuchtend roter Scharlachsichler sitzt auf einem Ast vor dunklem Hintergrund. Der charakteristische lange, gebogene Schnabel und das intensive Rot des Gefieders stechen aus dem düsteren Geäst hervor.
Scharlachsichler

Das Foto habe ich im letzten Jahr in der Australienvoliere im Dortmunder Zoo am Romberpark aufgenommen. Man kann die Gitter des Käfigs noch im Foto erkennen.

Der Scharlachsichler (Eudocimus ruber) ist in den Tropen Südamerikas und der Karibik heimisch.

Das leuchtende Scharlachrot entsteht durch die Nahrung. Die Vögel fressen Krebstiere und andere Wirbellose, die Carotinoide enthalten, ähnlich wie beim Flamingo. Im Zoo muss das gezielt über das Futter sichergestellt werden, sonst verblasst das Gefieder ins Weißliche.

Spieglein, Spieglein an der Wand …

Eine Schildkröte spiegelt sich auf der Wasseroberfläche.
Schildkröte

Im vergangenen Jahr war ich zweimal im Grugapark in Essen. Bei einem der Besuche habe ich diese Schildkröte aufgenommen.

An sich gefällt mir das Foto, oder viel mehr die perfekte Spiegelung im Wasser. Ich hatte es bisher nicht gepostet, weil man die Schildkröte von der falschen Seite zieht. Der Blick in die Augen fehlt. Ich bin zwar mal zur anderen Seite des Teichs, aber die Spiegelung von der Seite war weniger schön. Dort lag zu viel an Blättern und Gestrüpp im Wasser und die Sonne stand dafür auch nicht richtig.

Steiler Zahn

Zwei Fotos aus dem Februar 2020 vom Abriss des alten Amtsgerichts am Husemannplatz. Der Anblick wird sich auch nie wieder bieten. In meiner Zeit als Selbstständiger war ich dort ein oder zwei Mal in der Kantine essen. Da ich mich nicht mehr erinnern kann, was ich gegessen habe, hat es mich wohl nicht gerade umgehauen.

Heute steht dort das Husemann-Karree.

Ein Foto zum Miträtseln

Ein Detailfoto der Voralpen im Vordergrund ein Traktor dahinter ein Kirchturm und in der Ferne ein Berg. Das Foto wurde kurz vor Sonnenuntergang aufgenommen. Der Himmel hat schon eine leicht orange Färbung.
Voralpen

Ja, ich habe einen Traktor fotografiert, um das gleich mal aus der Welt zu schaffen. Denn um den geht es nicht.

Das Foto hat alles um zumindest die nächste Stadt zu bestimmen und gewiefte Leute können sogar bis auf wenige Meter meine Geolocation bei der Aufnahme bestimmen. Und „hinter der Kamera“ ist nicht die gesuchte Antwort… 

Aufgenommen habe ich das Foto mit einer Brennweite von 100 mm und einem horizontalen Bildwinkel von 21°.

Wer es herausfindet, kann es gern in die Kommentare schreiben. (◣∀◢)ψ

Spannung

Eine Seitengasse oder ein kleiner Platz auf Burano mit bunten Häusern. Quer über den Platz ist eine Wäscheleine gespannt, die von einem Stock gespannt wird, der gegen einen roten Stein und der Leine lehnt.
Spannung

Auch heute gibt es wieder ein Foto aus dem Archiv. Ein kleiner Platz auf Burano. Quer über den Platz ist eine Wäscheleine gespannt. Und ein Stock, der an einem Stein lehnt, spannt die Leine. Ich fand die Konstruktion sehr recht pragmatisch.

Neulich habe ich mir für die Z 8 eine CFexpress-Karte zugelegt die mit 1400 MB/s schnell genug schreiben kann, damit ich endlich in höherer Auflösung filmen kann, ohne, dass die Aufnahme wegen zu langsamer Karte abbricht. Die alten XQD Karten, die ich mit der Z 7 benutzt habe, können lediglich mit 400 MB/s beschrieben werden.

Ich muss wohl nicht weiter erwähnen, dass mein gut acht Jahre alter XQD Kartenleser keine CFexpress-Karten lesen kann. Wäre ja auch ein Ding. Also habe ich mir einen zeitgenössischen Kartenleser bestellt. Und auf den warte ich nun. Vorher lade ich auch keine Fotos oder Videos von der Kamera herunter. Ich könnte, aber ich will nicht. Ist ein bisschen wie auch die Entwicklung eines Films zu warten… 

Esel

Ruhiger, grau-weiß gefleckter Esel döst mit geschlossenen Augen an einem Baumstamm im herbstlichen Wald
Esel: Ein Esel an einem Baum gebunden.

Ein gefleckter Esel döst mit geschlossenen Augen an einem Baumstamm im Wald. Ich kann mich allerdings nicht mehr erinnern, wo ich das Foto aufgenommen habe.

Panorama San Marco

Panorama San Marco
Panorama San Marco

Ich hatte vor Jahren mal ein Panorama von San Marco (und Castello) aufgenommen und ich kann mich nicht erinnern, es im Blog gepostet zu haben. Vielleicht war es mir damals zu „touristisch“. Keine Ahnung.

Aufgenommen habe ich die Einzelbilder auf dem Campanile di San Giorgio Maggiore. Das ist der Turm der Basilica di San Giorgio Maggiore auf der gleichnamigen Insel. Und offensichtlich hat man von dort einen perfekten Blick auf die Hauptinsel und einen großen Teil der Laguna. Bei klarem Himmel kann man von dem Turm sogar die Alpen sehen.

Das Original ist 19410 × 6334 Pixel. Bei der Konvertierung zu WebP musste ich es zwangsweise auf eine Weite von 16383 Pixeln reduzieren. Aber dafür ist es nur noch gut 9 MB groß. Also vorm Klicken erst denken… 

Es macht Spaß durch die alten Lightroom Kataloge zu schauen und hier und da noch einen Schatz zu finden.

Bio Xian You Honey Black

Ein weißer Gaiwan aus Porzellan mit feuchten, entfalteten Teeblättern. Der Deckel lehnt rechts gegen den Gaiwan. Alles steht auf einer Bambusmatte.

Bio Xian You Honey Black

Bei der letzten Teebestellung habe ich wieder mal den „Tee des Monats“ mitgenommen. Die Auswahl des Händlers ist nicht selten recht gut. Dieses Mal war es der Bio Xian You Honey Black. Ein stark oxidierter Oolong mit einem, wie ich finde, sehr sanften Charakter. Nicht so süß, wie ich erwartet hätte. Ich denke, das ist ein fantastischer Oolong-Einsteiger-Tee. Würde ich empfehlen.

Zubereitung ist denkbar einfach. Ein nicht gehäufter Teelöffel für einen 100 bis 120 ml-Gaiwan bei ca. 95 °C für 90 Sekunden und mindestens zwei weitere Male mit 30 Sekunden ziehen lassen.

Weiß

Schwarzweißaufnahme einer weiten, verschneiten Landschaft Schneefläche im Vordergrund. Am Horizont verläuft eine Reihe dunkler Zaunpfosten, darüber ein dichter, wolkenverhangener Himmel. Die Szene wirkt ruhig, minimalistisch und winterlich.
Huegel

Das letzte Weiß, bevor der Schnee wieder vollständig verschwunden sein wird.

Die Fußspuren stören ein wenig. Aber es ist ja kein Premium-Neuschnee. Und ich möchte nicht so dramatisch per AI an einem Foto herumwurschteln. Also lieber etwas unperfekt.

Nikon Z7 > Z8 Dynamikumfang

Ich war etwas unsicher, ob die Nikon Z8 aufgrund des geringfügig niedrigeren Dynamikumfangs für Landschaftsfotos und Szenen mit hoher Dynamik ebenso geeignet ist wie die Z7.

Und nach den ersten Fotos zeigt sich, dass man da einen winzigen Unterschied erahnen kann. Bei Schatten verhalten sich beide Kameras vergleichbar. Bei der Wiederherstellung von Höhen hat die Z7 die Nase vielleicht ein klitzekleines bisschen vorn.

Gerade bei den Nebelfotos von gestern mit zT. sehr geringem tonalen Umfang und einer von mir evtl. beabsichtigten Unterbelichtung, waren für die Z8 kein Problem. Die Vorzüge des Stacked Sensors schlagen hier die Einbuße von 0,4 BE gegenüber der Z7. Ich denke, der Unterschied ist nicht praxisrelevant. Zumindest nicht für mich. Und damit fällt mir ein Stein vom Herzen, da der Kauf eher spontan war und ich mir zuvor keine Reviews zur Z8 angeschaut habe. Lediglich zur Vorstellung hatte ich damals in das eine oder andere Video reingeschaut.

Drei Türchen noch… 

Es hat mich heute nach Hattigen verschlagen. Wie jedes Jahr halten die Fenster des alten Rathauses wieder als Tore für einen Adventskalender her.