Neues vom Teich

Fotos von Flora und Fauna an stehenden Gewässern. Seien es nun kleine Seen, Teiche oder kleine Becken, die nochmal ein Teich sind. Viele der Fotos stammen von den Lottetaler Teichen, den kleinen Becken im Botanischen Garten (eins, zwei). Aber ich lasse natürlich auch kein anderes Gewässer links liegen… 

Spieglein, Spieglein an der Wand …

Eine Schildkröte spiegelt sich auf der Wasseroberfläche.
Schildkröte

Im vergangenen Jahr war ich zweimal im Grugapark in Essen. Bei einem der Besuche habe ich diese Schildkröte aufgenommen.

An sich gefällt mir das Foto, oder viel mehr die perfekte Spiegelung im Wasser. Ich hatte es bisher nicht gepostet, weil man die Schildkröte von der falschen Seite zieht. Der Blick in die Augen fehlt. Ich bin zwar mal zur anderen Seite des Teichs, aber die Spiegelung von der Seite war weniger schön. Dort lag zu viel an Blättern und Gestrüpp im Wasser und die Sonne stand dafür auch nicht richtig.

Schwer was los

Enten und Mandarinenten ruhen auf einem moosgrünen, algenbedeckten Teich, umgeben von kahlen Ästen und umgestürzten Bäumen im Winterlicht.
schwer was los

Auf dem Lottentaler Teich war noch eine Ecke mehr los, als das Foto von gestern vermuten ließ. Auf dem Weg dorthin hatte ich mich gefragt, ob sich der Umweg überhaupt lohnen würde.

Trotz der an sich recht soliden Population an Mandarinenten habe ich allerdings nur die eine gesehen.

Neues vom Teich

Ein Foto von zwei Enten. Im Vordergrund ein Weibchen und im Hintergrund ein Männchen.
ein Enten Paar

Ein Enten Pärchen.

Vorne links ist das typische unscheinbare Weibchen: braun-gescheckt zur perfekten Tarnung zwischen Schilf und Algen. Hinten rechts der Erpel im Prachtkleid. Mit einem metallisch grün schimmernder Kopf, gelben Schnabel und dem angedeuteten kleinen weißen Halsring.

Aufgenommen auf dem oberen Lottentaler Teich.

Neues vom Teich

Neues vom Teich
Neues vom Teich: Ein Reiher auf einem Bein.

Ein Reiher auf einem Bein. Reiher stehen oft auf einem Bein, um Energie zu sparen, Wärmeverlust zu reduzieren und ihre Stabilität im Wasser zu erhöhen.

Wie bei Flamingos können Reiher ihr Körpergewicht fast ausschließlich über das Standbein tragen, ohne dass die Muskulatur dauerhaft stark angespannt sein muss. Durch eine Anordnung von Sehnen, Bändern und Gelenken wird das Bein quasi „eingeschlossen“ und hält das Gleichgewicht passiv.

Das angezogene Bein liegt nah am warmen Körper, wodurch etwa die Hälfte der sonst über die Füße abgegebenen Wärme eingespart wird.

Außerdem verbessert das einbeinige Balancieren die Stabilität im seichten Wasser. Mit nur einem Bein verringert sich natürlich der Widerstand.

vgl. Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft e.V.

Enten im Stadtpark

Seitdem der Teich wieder Wasser hat, gibt es auch wieder zahlreiche Enten im Stadtpark. Und sie sind an Menschen gewöhnt, um nicht zu sagen, dass sie aufdringlich sind. Kaum steht man ein paar Minuten, kommen die gleich auf einen zu und wollen gefüttert werden. Vielleicht als Bezahlung zum Modellstehen.