Drei neue Alben
Seit gestern laufen bei mir drei neue Alben in Dauerrotation:
Hallo, mein Name ist Markus. Dies ist mein Journal und Photoblog, meine persönliche, kleine Ecke im Internet. Du findest hier Notizen, Links und mehr.
Seit gestern laufen bei mir drei neue Alben in Dauerrotation:
Puh … Ich kann ja verstehen, dass es bisweilen ganz unterhaltsam ist, sich von einem LLM kleine Bildchen oder auch mal bewegte Bilder oder meinetwegen auch ein kleines Progrämmchen oder einen Text generieren zu lassen. Ich fand es gelegentlich auch witzig, bei Grok eins meiner Fotos reinzuwerfen und zu sagen: Los! Animier mir das!
Aber ich gehe dann nicht her und kleistere das Internet damit zu. Man muss sich bewusst sein, wie wenig eigene Kreativität dahintersteckt und wie uninteressant es damit auf andere wirkt. Man hat selbst nichts geleistet oder geschaffen. Das kann jeder!

Am Laubengang der Biblioteca Marciana brennt in einem einzelnen Laden noch das Licht.
Venedig am Tag ist ja ganz nett. Aber so richtig fotogen wird die Stadt bei und nach Sonnenuntergang. Und dann besteht auch die größte Chance, mal ein nicht so unglaublich typisch venezianisches Urlaubsfoto zu machen.


In der Mittagszeit turnte der Kleine auf der Wiese hinter dem Haus herum.
Und meine Güte, sind die schnell. Ich Amateur habe versucht, das Eichhörnchen mit einer 1/400s zu verfolgen. Aber das reicht gerade mal, wenn es stillsteht. Wenn das Hörchchen im Sprung ist, hätte ich mich eher auf eine 1/2000s einlassen sollen. Wieder was gelernt für's nächste Mal.
Ich frage mich nur, was der Kleine im Maul hat. Könnte ein Aprikosenkern sein.
Ich verspüre gerade ein leichtes Fernweh. Dieses unstillbare Gefühl, meinen Rucksack zu nehmen und zum Bahnhof aufzubrechen. Ich würde lieber acht Stunden im Zug sitzen und aus dem Fenster starren oder an einem Bahnhof auf den Anschluss warten als … Naja, ihr wisst schon.

Aber tatsächlich habe ich nicht frei, sondern werde gleich wieder genervt vom Rechner sitzen.

In einer feierlichen Zeremonie wurde die alte Lederstrippe heute an die Z7 weitergereicht.
Viele Jahre war die Strippe an der FM2N und dann eine ganze Weile an der Fujifilm X-T1 und seit heute hat die Z7 das Privileg, die Strippe zu tragen. Oder sich damit tragen zu lassen.

Sonnenuntergang hinter Santa Maria della Salute. Im Vordergrund ein Wassertaxi in der Mündung des Canale della Giudecca.
Es gibt noch eine Version ohne Wassertaxi. Aber diese finde ich einfach interessanter. Und ein weiteres Foto mit Personen am Ufer von San Giorgio Maggiore. Beide sind im Abstand von ein paar Minuten aufgenommen worden.
Die kleine Insel mit der Kirche ist der ideale Ort, um den Sonnenuntergang abzuwarten. Ob man nun auf den Stufen der Basilica sitzt und das Schauspiel genießt, wenn die Sonne hinter den Kuppeln von Santa Maria della Salute vorbeihuscht, oder mit der Kamera in der Hand auf einen schönen Augenblick wartet.
An sich bin ich ja immer etwas angefressen, wenn ein Feiertag auf’s Wochenende fällt. So auch gestern, als ich abends noch ins Dorf musste, um einzukaufen.
Der Samstag war allerdings einer der angenehmsten seit Langem. Der Morgen fing langsam an und nahm auch kein Tempo auf. Keine Überlegungen, welche Besorgungen gemacht werden müssen. Kein Abwägen, ob ein Gang ins Dorf reicht, oder ob eine Fahrt in die Innenstadt ansteht.
Stattdessen ein langes Frühstück herumgammeln wie am Sonntag und zum Mittag wurde bestellt.
Nachmittags ein ausgiebiger Spaziergang durch den Wald, allerdings ohne interessante oder schöne Pilze zu finden. Aber dafür hat das Wetter mit T‑Shirt-tauglichen 20 °C mitgespielt.
Ich will den Tag nicht vor dem Abend loben, aber um zehn vor acht abends, kann man das schon mal machen. Ein schöner Tag.

Ursprünglich wollte ich ein paar Pilze vom Spaziergang mit nach Hause bringen. Nicht in gepflückter Form, sondern als Foto. Aber es ist ein Gänseblümchen geworden.
Es ist nicht so, als hätte ich keine Pilze gesehen. Aber leider nur welche, die mich gezwungen hätten, im Blog ein Feature für eine „sensitive Content“-Warnung einzuführen.

Auf einem Vaporetto mitten auf dem Canal Grande dem Sonnenuntergang entgegen, der gleich hinter der nächsten Kurve wartet.
Das denkt sich jeder Tourist. Man kann sich kaum vorstellen, wie voll so ein Boot in der Hauptsaison werden kann. Im Winter, Frühling und späten Herbst ist es etwas entspannter.


Gestern war ich nur kurz im Botanischen Garten und bin dann vorbeigegangen an den Lotteltaler Teichen, um auf dem Kalwes heumzuklettern. Ja, der ist nur 159 m hoch und es ist auch nicht zu interessant.
An den Teichen war allerdings schwer was los. Der obere Teich wurde quasi vollständig von Mandarinenten annektiert. Und sie haben die Mauser hinter sich und tragen wieder ihr Prachtkleid.
Natürlich waren alle Enten auf der eher unzugänglichen, hinteren Seite des Teichs. Und drumherumgehen bringt auch nichts. Der raschelnde alte Mann im Unterholz würde die nur aufschrecken. Und das will ich nun auch nicht.
Ich habe mich vor Jahren noch sagen hören, dass ich nie wieder eine Kamera mit Fullframe-DSLR-Formfaktor haben möchte. Wie falsch ich doch lag.
Ursprünglich wollte ich mir in der Weihnachtszeit 2025 die gerade frisch vorgestellte ZR zulegen. Ein 4 Zoll großes, vollständig schwenkbares Display ist ideal für Makroaufnahmen. Filmen war nie meine Intention und die ZR ist vielleicht auch eine fähige Knipse, auf dem Niveau der Z6III, aber primär auf Video ausgerichtet. Allerdings war die Kamera im lokalen Handel einfach nicht zu bekommen. Zu früh, zu neu. Zum gleichen Zeitpunkt rutschte die Z8 durch einen Rabatt von Nikon unter 4000 €. Naja, warum nicht anderthalbtausend Euro drauflegen und eine teurere, größere und schwerere Kamera kaufen.

Im Nachhinein weiß ich nun, dass das mit der ZR eine Schnapsidee war und die Kamera für mich wohl nie mehr als ein Gimmick gewesen wäre. Mit 24 Megapixeln in erster Linie Makros aufnehmen wollen. Was für eine dumme Idee, wenn man zuvor 45 Megapixel zur Verfügung hatte.
Wenn ich nun die Z7 (I) und die Z8 vergleiche, lässt sich der technische und ergonomische Fortschritt nicht wegdiskutieren.
Ich glaube, ich könnte die Liste noch beliebig fortsetzen. Natürlich hat sich in den knapp fünf Jahren zwischen den Markteinführungen der beiden Knipsen ein wenig was getan. Und ich fände es müßig, über jeden Unterschied zu schreiben, der ohnehin auf der Hand liegt.
Und warum jetzt wieder eine große Kamera? Die Frage ließe sich mit einem Wort beantworten: Ergonomie.
Die Z8 ist schwerer und größer als die Z7. Aber die Größe war in erster Linie nur im Rucksack ein Problem. Ich hatte die Teiler in allen Rucksäcken natürlich auf die Größe der Z7 mit Objektiv ausgerichtet. Was ich dann anpassen musste. Habe ich den Rucksack einmal auf dem Rücken, ist es kein Unterschied mehr, ob ich ein 100-400 mit einer Z7 oder Z8 dabei habe. Wenn ich es nicht wüsste, könnte ich aufgrund eines Gewichtsunterschieds nicht sagen, welche Kamera im Rucksack ist. Der Unterschied fällt nur deutlich beim Tragen in der Hand oder an einem Holster auf. Das Gewicht kommt tatsächlich durch die Optiken. Auch wenn die Z-Linsen in der Regel leichter sind als deren G‑Pendant, bleiben sie groß und schwer. Wenn ich da hätte sparen wollen, hätte ich beim Fuji-X-System bleiben müssen. Der Zug ist angefahren.
Eine größere Kamera ist angenehmer in der Handhabung. Es fängt damit an, dass der kleine Finger Platz am Griff hat und nicht in der Luft hängt, und endet bei der großzügigeren Anordnung der Knöpfe.
Junge, bin ich froh, dass ich mir damals keine ZR gekauft habe…
Sorry für den für meine Verhältnisse langen Post. Dafür gibt's ne Blumenwiese.
Während der ersten beiden Folgen von Dark Matter – Der Zeitenläufer habe ich durch Bjarne Stroustrups Eine Tour durch C++ geblättert. Ab und an mal einen Blick in die Bibel zu werfen, kann nicht schaden. Was ich damit sagen möchte: Die beiden Folgen waren so arsch-langweilig, dass ich auch Stricken oder Häkeln hätte lernen können.
In der dritten Folge fühlte es sich dann entfernt nach Sci-Fi an. Allerdings nicht auf die interessante Art. Schauen von einem Gang, der die Berührungspunkte des Multiversums darstellen soll, durch die eine oder andere Tür, um eine irgendwie marodierte Form der Realität vorzufinden. Bis Folge 5 habe ich es geschafft. Aber leider macht die Serie nicht den Eindruck, interessanter zu werden. Die ersten fünf Folgen sollten schon ausreichen, um eine Serie in Wallung zubringen.