Vor einer Weile habe ich angefangen, ein digitales Offline-Tagebuch zu schreiben. Also schon in digitaler Form auf einem Rechner, aber nicht im Web veröffentlicht. Das hat zur Folge, dass wesentlich weniger Hirnfürze hier im Blog landen. Und das ist gut.
Inhaltlich geht es im Großen und Ganzen um Fakten zum Tag und um Gespräche oder Ereignisse, an die ich mich später mal erinnern möchte oder muss. Nichts, das zu privat ist.
Die Texte schreibe ich in Markdown mit einer Art Frontmatter. Jeden Tag erstelle ich eine Datei, e. g. 2026-07-18.md, und schreibe dort mehr oder weniger ungeordnet rein. Zettlr hat sich als das ultimative Schreibwerkzeug erwiesen und hat sogar eine LanguageTool-API-Integration.
Plaintext, was Markdown ja letztendlich ist, erscheint mir als nachhaltiges Format, um Texte längerfristig zu speichern. Wer schon das eine oder andere Jahrzehnt bloggt, hat sich vielleicht auch schon mal Gedanken darüber gemacht, ob es nachhaltig ist, ein Blog ausschließlich in einer Datenbank zu halten.
Damit ich von jedem Gerät aus schreiben kann, lagern die Texte in einem privaten Git-Repository. Um den Spaß bequem lesen zu können, gibt es noch ein kleines Git-PHP-Projekt zur Ausgabe des Tagebuchs im Browser.















