Und da ich stark hinter dem Preis des langweiligsten YouTube-Kanals hier bin, hier biddeschön: fast 6 Minuten nur Taube auf Ast.

Aber bei diesem Video war ich vorbereitet und ich hatte ein Stativ zur Hand, also mit weniger Gewackel.

Im vergangenen Jahr war ich zweimal im Grugapark in Essen. Bei einem der Besuche habe ich diese Schildkröte aufgenommen.
An sich gefällt mir das Foto, oder viel mehr die perfekte Spiegelung im Wasser. Ich hatte es bisher nicht gepostet, weil man die Schildkröte von der falschen Seite zieht. Der Blick in die Augen fehlt. Ich bin zwar mal zur anderen Seite des Teichs, aber die Spiegelung von der Seite war weniger schön. Dort lag zu viel an Blättern und Gestrüpp im Wasser und die Sonne stand dafür auch nicht richtig.
Ein Amsel auf dem Baum hinter dem Hause.
Und bevor ich es unter den Tisch fallen lasse: Die Lightbox für die Fotos hat ein kleines Update erfahren. Beim Klick auf das geöffnete Bild wird es in voller Auflösung dargestellt und kann verschoben werden. Fand ich ganz ulkig, die Idee.

Auf dem Lottentaler Teich war noch eine Ecke mehr los, als das Foto von gestern vermuten ließ. Auf dem Weg dorthin hatte ich mich gefragt, ob sich der Umweg überhaupt lohnen würde.
Trotz der an sich recht soliden Population an Mandarinenten habe ich allerdings nur die eine gesehen.

Ein Enten Pärchen.
Vorne links ist das typische unscheinbare Weibchen: braun-gescheckt zur perfekten Tarnung zwischen Schilf und Algen. Hinten rechts der Erpel im Prachtkleid. Mit einem metallisch grün schimmernder Kopf, gelben Schnabel und dem angedeuteten kleinen weißen Halsring.
Aufgenommen auf dem oberen Lottentaler Teich.
Wir erinnern uns an die Volkszählung? Ich habe es mir einfach und bequem gemacht und die Bäume vor dem Fenster beobachtet. Lies sich ganz gut mit ein paar Tassen Tee verbinden. Mir war heute einfach nicht nach kalt.
Das war's. Wenn im Keller eine Leiter herumstehen würde, hätte ich eine kleine Vogelfutterstation in den Baum hängen können. Aber das wäre ja auch irgendwie gemogelt…
Vom 9. bis 11. Januar findet wieder die Stunde der Wintervögel statt. An einem der drei Tage nimmt man sich eine ruhige Stunde Zeit, atmet tief durch und zählt Vögel.