Natur

Neues vom Teich

Da es heute mal wieder nach einem zu warmen Tag aussieht, bin ich am Morgen kurz vor sieben los, um mal zu schauen, wer sich alles am Teich tummelt. Ein Graureiher hat sich als geduldiges Model angeboten und so ist diese kleine Serie entstanden.

Als ich nach dem Aufwachen die beiden Schlafzimmerfenster geöffnet hatte, kam mir die angenehme Morgenfrische entgegen und ich wollte nur noch vor die Tür. Die Sonne steht so früh noch nicht hoch am Himmel und spiegelt sich golden auf der Wasseroberfläche.

Kleine Taglilien Serie

Zwei Makroaufnahmen von zwei Taglilien (Hemerocallis) mit leuchtend gelbem und rotem Schlund vor tiefschwarzem Hintergrund.

Die Fotos von Blumen mit dunklem Hintergrund sind mittlerweile zu einer kleinen Serie herangewachsen. Im Fotoblog fällt es besonders auf. Wobei das weniger einer Absicht als dem sonnigen Wetter geschuldet ist.

Es gibt nicht viel nachzubearbeiten: Ich passe lediglich die Graduationskurve so an, dass der rechte Rand die erste rechts Anhebung trifft, ohne Farben ausbrennen zu lassen. Dann vielleicht noch ein wenig Vignettierung und Kontrast, und das war es dann auch schon.

Sonnenhut

Nahaufnahme eines weißen Sonnenhuts (Echinacea) mit weichen, herabhängenden weißen Blütenblättern und einem leuchtend orange-gelben, stacheligen Blütenkorb vor tiefschwarzem Hintergrund.
Sonnenhut

Nahaufnahme eines weißen Sonnenhuts (Echinacea) mit weichen, herabhängenden weißen Blütenblättern und einem leuchtend orange-gelben, stacheligen Blütenkorb vor tiefschwarzem Hintergrund.

Seerose

Geöffnete Seerosenblüte mit cremeweißen, spitz zulaufenden Blütenblättern in mehreren Reihen und gelben Staubblättern in der Mitte, vor dunklem Hintergrund.
Seerose

Und weiter geht es mit einer cremeweißen Seerose. Aber das ist dann auch die letzte für die nächste Zeit. Das Foto ist auch wieder im prallen Sonnenlicht entstanden, sodass der größte Teil des Hintergrunds schön dunkel geworden ist.

Seerose mit Wassertropfen

Blassgelbe Seerose mit kräftig gelbem Blütenkern und Wassertropfen vor dunklem Hintergrund
Seerose mit Wassertropfen

Der Lotus war die Ausnahme. Ab jetzt wieder Seerosen.

Nahaufnahme einer blassgelben Seerose mit leuchtend gelbem Blütenkern und feinen Wassertropfen. Die Rose habe ich im hellen Sonnenlicht aufgenommen. Man kann die harten Schatten auf den Blättern erkennen. Der Hintergrund und das Wasser werden automatisch dunkel, wenn die Rose nicht ETR belichtet, sondern an der rechten Kante im mittleren Drittel des Histogramms hält.

Helle Seerose

Rosa Seerosenblüte mit orangeroten Staubblättern über dunklem Teichwasser, umgeben von Schwimmblättern
Helle Seerose

Eine rosa Seerose blüht im Sonnenlicht. Die orangeroten Staubblätter leuchten in der Blütenmitte, während der Hintergrund fast schwarz bleibt.

Seerose

Pinke Seerosenblüte mit orangegelben Staubblättern in Nahaufnahme vor dunklem Hintergrund.
Seerose

Die exakte Sorte steht auf dem kleinen Schild, das nur eine Handbreit neben der Rose aus dem Wasser ragte und ich wieder mal nicht fotografiert habe.

An den Gewächshäusern des Botanischen Gartens liegt ein kleines Bassin mit den schönsten Seerosen und Lotus. Das allein ist schon einen Ausflug zum Garten wert. Wenn man regelmäßig dort ist, trifft man auch immer wieder mal die gleichen Fotografen und kommt ins Gespräch. Es fühlt sich beinahe wie ein kleiner, ungezwungener Klub ohne Satzungen an. Man tauscht sich über nette Locations außerhalb des Gartens aus und redet über dies und das. Und gerade bei den Leuten in meinem Alter fällt auf, dass erfreulich wenig bis gar nicht über Gear gesprochen wird. Ein Thema, das ohnehin nur langweilig ist.

Kaisermantel auf Sonnenhut

Kaisermantel mit geschlossenen Flügeln auf der Blüte eines Purpur-Sonnenhuts vor dunklem Hintergrund
Kaisermantel Auf Sonnenhut

Ein Kaisermantel sitzt mit zusammengeklappten Flügeln auf einem Purpur-Sonnenhut. Die silbrig schimmernde Flügelunterseite hebt sich vor dunklem Hintergrund ab.

Der Kontrast zwischen Oberseite und Unterseite der Flügel ist ziemlich deutlich. Die Oberseite ist kräftig orange mit schwarzen Flecken und Streifen, das klassische Perlmutterfalter-Muster. Die Unterseite der Hinterflügel dagegen ist grünlich mit diesen silbrig verwaschenen Binden, denen die Art im Englischen ihren Namen verdankt: silver-washed fritillary.

Die Oberseite ist Kommunikation, sie spielt bei der Balz und beim Erkennen von Artgenossen eine Rolle. Die Unterseite ist Tarnung: Wenn der Falter wie auf dem Foto die Flügel zusammenklappt, ist die grelle Oberseite komplett verdeckt und das grünlich-silbrige Muster verschwimmt optisch mit Laub und Lichtreflexen. Sitzender Falter, unsichtbarer Falter, zumindest aus Vogelperspektive.

Bei vielen Tagfaltern läuft das nach demselben Prinzip. Extrembeispiel ist das Tagpfauenauge: oben knallige Augenflecken, unten fast schwarz wie ein totes Blatt. Das Foto zeigt übrigens genau die Seite, die die meisten Leute seltener bewusst wahrnehmen, weil auf typischen Bestimmungsfotos immer die aufgeklappte Oberseite prangt.

Der Nachwuchs wächst heran

Drei junge Mandarinenten schwimmen durch einen dicht mit Wasserlinsen bedeckten Teich, im Hintergrund Rohrkolben.
Der Nachwuchs wächst heran

Ich war nach einer kleinen Weile mal wieder an den Lottetaler Teichen.

Junge Mandarinenten ziehen durch einen komplett mit Wasserlinsen bedeckten Teich. Die grüne Fläche wirkt fast wie ein Rasen, durch den sich der Nachwuchs seinen Weg bahnt.

Typisch für Mandarinenenten sind der helle Augenring mit dem Zügelstrich nach hinten und der rötliche Schnabel.

Hello There

Männliche Mauereidechse mit grün gemusterter Haut auf einem Pflasterstein in der Sonne.
Hello There

Eine männliche Mauereidechse, nach der kräftigen grünen Rückenfärbung zu urteilen, sonnt sich auf einem Pflasterstein im Garten.

Bei Eidechsen habe ich das Gefühl, dass sie mich mit einem Auge immer fest im Blick haben.

Mit seitlich sitzenden Augen ist das monokulare Sehen der Normalfall, jedes Auge deckt ein eigenes Feld ab, und der überlappende Bereich für echtes räumliches Sehen ist schmal. Die Echse schaut also tatsächlich mit einem Auge in meine Richtung und hält den großen, zweibeinigen Fotografen im Blick, während das andere schon den besten Fluchtweg im Blick hat.

Bei Eidechsen kommt dazu, dass sie ihre Augen unabhängig voneinander bewegen können, ein wenig wie Chamäleons, nur weniger extrem.