Es kann natürlich auch sein, dass es einfach nur ein Baum an einem kleinen Wäldchen in Bochum im Dezember gewesen ist. Aber das scheint mir eher unwahrscheinlich.
Kurzentschlossen bin ich heute mal zum Naturschutzgebiet Blumenkamp gefahren. Obwohl es nur einen Steinwurf entfernt liegt, war ich bisher noch nie da.
Ich habe natürlich lebendige Fauna erwartet. Nein. Um es abzukürzen: Das einzige tierische Leben, das mir dort begegnete, war ein kleiner Vogel, der mit ungefähr zweifacher Schallgeschwindigkeit durch den Dickicht sauste. Ansonsten vereinzelte Spaziergänger. Ohne den dichten Nebel, hätte ich sicher enttäuscht meine Nase gerümpft. Aber was erwarte ich auch im Winter?
Insgesamt ist das Geländer überschaubar. Kaum eine Möglichkeit, sich zu verlaufen. Deshalb habe ich es eingerollt, zusammengeflattet und mitgenommen, um es bei mir im Wohnzimmer wieder auszurollen. Zurzeit bescheine ich es mit einigen kräftigen Lampen. Vielleicht wird es etwas lebendiger, wenn’s wärmer wird.
Der dichte Nebel hat den Ausflug dann doch noch ganz interessant gemacht. Als ich zu Hause aufgebrochen bin, sah alles nach einem sonnigen Tag aus. Hinter Wattenscheid Höntrop wurde der Nebel dann zunehmend dichter.
Ich könnte mir vorstellen, dass das im Frühling noch mal einen Besuch wert ist.
Neben der bunten, und weniger eintönig grünen Natur ist häufiger Nebel eine der schöneren Eigenschaften des Herbstes. Ich könnte mir vorstellen, dass die Wetterlage in den Flussniederungen momentan sehr stimmungsvoll ist, wenn es hier oben schon ein wenig Nebel und Dunst zwischend den Häusern hängt.
Der morgendliche Blick aus dem Schlafzimmerfenster
Ich freue mich natürlich, dass ich arbeiten darf und nicht sinnlos durch die Gegend rennen muss, um wild herumzufotografieren. Womöglich könnte ich dabei so etwas wie Lebensfreude empfinden …
Die letzten beiden Tage war es bis zum späten Vormittag nebelig und eigentlich den ganzen Tag über dunstig. Ich hätte nicht erwartet, dass ich Glück habe und sich der Trend bis Heute fortsetzt. Also habe ich meine Kameras geschnappt und bin Richtung Leinpfad aufgebrochen.
Das Highlight war allerdings nicht der Nebel sondern der Frost auf den Bäumen.
Weniger schön sind allerdings die allgegenwärtigen Überreste des letzten Hochwassers an den Ufern. Bei Detailaufnahmen kommt das IMHO nicht so prall rüber.
Ein leichter Nebel hing diesen Morgen über der Stadt.
Im ersten Augenblick dachte ich noch daran schnell aufzubrechen und in den Niederungen an der Ruhr den Nebel zum fotografischen Vorteil zu nutzen. Naja, und im nächten Augenblick habe ich mich entschieden mich noch einmal hinzulegen. Es ist Sonntag.
Ich habe den leichten Nebel erst entdeckt als ich fast im Büro war. Ich könnte schwören, dass es in der Innenstadt klar war. Aber das muss nichts heißen. Am Morgen bin ich in erster Linie damit beschäftigt nicht zwischen zwei Schritten einzuschlafen
Nikon Z 7 · NIKKOR Z MC 105mm f/2.8 VR S · f/5.6 · 105mm · 1/100s · ISO 64
Die Burg Blankstein und der Katzenstein im Nebel. Das Foto habe ich am gleichen Tag nur etwas später gemacht. Dieses ist mit 105 mm anstellen von 50 mm aufgenommen und hat entsprechend mehr Details. Eigentlich gefällt es mir auch besser.