FAQ

Warum bloggst du?

Früher, um Links unter die Leute zu bringen, und heute tatsächlich eher, um Fotos zu posten. Ich finde dabei das Format Fotoblog interessanter als eine Galerie. Außerdem gibt mir das die Möglichkeit, auch mal was anderes zu schreiben.

Ich hatte damit irgendwann mal angefangen und den Zeitpunkt zum Aufhören verpasst ;)

Mit welcher Software läuft das Blog?

Es lief mit allen möglichen Systemen. Unter anderem mit pMachine, Textpattern und sogar eine Weile mit Wordpress.Heute ist es eine selbstgeschriebene Lösung, da mir Wordpress zu komplex war und für meine Bedürfnisseüberdimensioniert ist. Außerdem ist das Blog mein Hobby und die Software dafür zu entwickeln, ist Teil desVergnügens.

Warum sind ältere Posts nicht oder unvollständig getagged?

Stimmt! Durch die Umzüge von einer Weblogsoftware zur anderen sind Metadaten und Tags zum Teil auf der Streckegeblieben. Ab und an überkommt es mich und ich tagge einige Einträge, wenn es sich anbietet. Aber das ist nurein Tropfen auf dem heißen Stein. Eine gute Alternative zu Tags ist die Suche um Einträge wiederzufinden.

Was bedeutet der Songtitel rechts oben?

Wenn ich gerade Musik höre und diesen scrobble,werden Titel und Künstler oben rechts angezeigt. Das funktioniert recht einfach über die Last.fm Api. Der Spaß ist als Web Component umgesetzt und lädt den Inhaltdynamisch nach, falls der Cache aktiv ist und eine statische HTML-Seite ausgeliefert wird.

Die meisten Geräte arbeiten mit Last.fm zusammen und auf dem Smartphone benutze ich die Lastfm.app zumScrobbeln.

Was ist aus den Wochenupdates geworden?

Die alten Updates werden noch im chronologischen Blog angezeigt, aber es wird keine neuen Updated mehr geben.Alles war ich in einem Wochenupdate schreibe, könnte auch ein separater Blogpost werden.

Wo zieht man die Grenze? Was kommt in ein Wochenupdate und was wird ein Blogpost? Um dem minimalistischenCharakter dieser Seite gerecht zu werden, habe ich mir diese Entscheidung erspart und die Wochenupdatesausrangiert.

Was wir dauf dieser Seite getracked? Gibt es Cookies?

Es wird nur ein Apache AccessLog mit anonymisierten IPs geschrieben. Und das war’s. Es gibt keine weiteren Trackingwerkzeuge. Ich finde Tracking selbst nicht sonderlich erstrebenswert und möchte auch Besucher damit nicht behelligen.

Ich habe keine Verwendung für Cookies und demzufolge gibt es auch keinen bekackten Cookiebanner-Bullshit.

Wie gehst du mit Naturschutz um, wenn du in sensiblen Gebieten fotografierst?

Wie heißt es so schön: „Leave No Trace.“ Und daran halte ich mich vor allem in unberührter Natur. Das Foto steht nicht an erster Stelle. Wenn ich Pflanzen platttreten muss, um an ein Foto zu kommen, ist es das Foto nicht wert.

Behältst du immer Abstand zu Tieren, oder gehst du näher ran für bessere Bilder?

Nein, bei wilden Tieren halte ich generell Abstand, um Stress zu vermeiden. Bei einem Haustier oder einer streunenden Katze, die Menschen gewohnt ist, und sich von selbst nähert, ist das natürlich was ganz anderes.

Hast du schon mal ein Motiv nicht fotografiert, weil es dir ethisch nicht richtig vorkam?

Ja, schon. Aber das bezieht sich nicht nur auf Natur und Tiere. Ich mag es nicht, Fotos zu machen, wenn diese ungewollt sein könnten. Ich bin kein großer Fan von Candid Streetphotography. Wenn ich einen Menschen als Motiv festhalten möchte, frage ich ihn zuvor. Oder ich knicke mir das Foto.

Teilst du genaue Orte deiner Fotos, oder hältst du das zurück?

Wenn ein Ort ohnehin öffentlich zugänglich ist, gibt es keinen Grund, ein Geheimnis daraus zu machen. Häufig ist das dann ein Link auf OpenStreetMap. Ich bin zu faul, um Geodaten in Fotos zu hinterlegen. Manchmal wünschte ich, ich hätte es getan. Aber so ist das halt.

Bei sensiblen Orten, Lost Places, oder wenn das Betreten rechtlich in einer Grauzone liegt, dann erspare ich es mir, den genauen Standort zu nennen.

Womit machst Du Fotos?

In erster Linie mit einer Kombination, die mir einen Bildwinkel im ungefähren Bereich eines 50mm Objektivs bringt. Seitdem ich fotografiere ist das meine liebste Perspektive.

Kleinbildkameras:
Nikon Z8 / Nikon Z7 / Nikon D800 / Nikon FM2N
Nikon Z und F/G Objektive:
Nikon Z 100-400mm F4,5-5,6 VR S – groß und schwer aber fantastisch.
Nikon Z 105mm – das hat im Großen und Ganzen mein altes Zeiss Makro Planar 2/100 abgelöst.
Nikon Z 50mm F1,8 – mein langweiligstes 50mm, aber auch das schärfste
Nikon Z 50mm F1,4 – etwas weniger scharf und weniger langweilig als das F1,8
Nikon Z 50mm F2,8 Makro – meine kurze Alternative zum 105mm
Nikon G 50mm F1,4 – staubt an der D800 vor ich hin
Nikon Z 40mm F2 – sinnloser Impulskauf
Nikon Z 26mm F2,8 – endlich ein Pancake für den Z-Mount
und haufenweise Nikon F-Mount Altglas
Zeiss Objektive:
Zeiss Distagon 2/35 – benutze ich extrem selten
Zeiss Makro Planar 2/100 – vormals mein Favorit für Nahaufnahmen
Zeiss Planar 1,4/50 – mit defektem Chip ist das nun „wirklich" manuell
Zeiss Milvus 1,4/50 – Wenn jemals ein Objektiv den Titel „unhandlich" bekommen hat, dann dieser Koloss. Aber dann und wann benutze ich es ganz gern.
Voigtländer & Pentax
Pentax FA77mm F1,8 limited mit Adapter Pentax K an Nikon Z - Ich hatte früher Mal mehr Pentax Equipment. Das FA77 ist übrig geblieben.
Voigtländer 58 mm/1:1.4 Nokton SL II – Ich denke, das ist mein liebstes 50mm.
Voigtländer 35 mm/1:1.4 Nokton VM – unverkennbares Bokeh
APS-C Kameras:
Fujifilm X-T1 mit XF35F2WR
Sony NEX-7 mit Sony SEL16F28 - wenn es mal wirklich kompakt sein muss.
Womit bearbeitest Du Fotos?

In der Regel reicht mir Adobe Lightroom Classic und in seltenen Fällen kommt noch Photoshop zum Einsatz.

Früher habe ich Lightroom in der Bezahlversion benutzt aber dann hat Adobe das Abo Modell eingeführt. Seitdem nutze ich das „Foto-Abo", das mir zusätzlich Photoshop bietet.

Für meine Fujifilm X-T1 benutze ich den Iridient Developer, da die RAW Konvertierung der Fotos von dem altenX-Trans (2) Sensor mit Iridient noch immer die überzeugensten Ergebnisse liefert.

RAW oder JPEG?

Immer RAW. Ohne Ausnahme. Selbst wenn ich im Vorfeld weiß, dass Aufnahmen nicht nachbearbeitet werden, bin ich zu faul, um auf JPEG umzustellen.

Benutzt Du ein Stativ?

Ich mag mich nicht mit so einem Ding an der Hand (oder am Rucksack) belasten. Also nur in seltenen Fällen, wenn ich gezielt Langzeitbelichtungen machen möchte.

Welche Filter benutzt Du?

Ich habe fast immer einen 77-mm-Polfilter von Zeiss dabei, den ich ab und an auch mal benutze. Für ND-Filter gilt das Gleiche wie für das Stativ. Ich nehme Filter nur gezielt mit. Ich benutze einen Halter von Formatt Hitech und ND-Filter in diversen Stärken.

Bildlizenz & Nutzungsrechte

Mehr Informationen gibt es aauf der Seite Lizenz & Nutzungsrechte.

Welche Software benutzt Du zum Programmieren?

Am weitaus häufigsten dürfte wohl PHPStorm zum Einsatzkommen. Ist für meine Bedürfnisse zur Zeit alternativlos die beste IDE für PHP.

TextMate ist nach etlichen Jahren noch immer meine erste Wahl für alles, dasich nicht mit PHPStorm beabeite. Ich habe so viele andere Editoren ausprobiert. Aber ich komme immer wieder zuTextMate zurück. Lediglich vim kann dem in einer Shell das Wasser reichen.

Querious ist das DB Tool meiner Wahl und Fork ist mein Favorit unter allen Git UIs.

Und schlussendlich benutze ich für die meisten Projekte DDEV. Ich war esirgendwann leid unzählige PHP Versionen & Co. lokal mit Homebrew zuinstallieren und zu warten.

Seit wann arbeitest Du als Softwareentwickler?

In den späten 90ern habe ich neben dem Studium angefangen, für Geld Kinkerlitzchen zu programmieren. Aber das macht einen nicht zum Softwareentwickler. Ich denke, der erste Job bei einem Global Player und die Arbeit in konzertartigen Strukturen, haben den Unterschied ausgemacht. Also seit etwa 2003. Vorher war nur Programmieren.

AI in der Software Entwicklung?

Seit einer Weile benutze ich regelmäßig Claude Code und kann nicht umhin, die Vorteile zu erkennen. Die lästigen Aufgaben beim Programmieren, werden übernommen und die wirklich spannenden Aufgaben, wie der Entwurf der Software, bleiben erhalten. Ich bin heilfroh, dass ich weniger tippen muss. Das dumme Herunterschreiben von Code hat mich schon immer genervt. Natürlich kommt man nicht umhin, den generierten Code mit Sachverstand zu prüfen. Lauffähig bedeutet halt nicht immer gut und optimiert.

Den Energieverbrauch sehe ich allerdings als markantes Problem, das sich nicht wegdiskutieren lässt.

Workflow:

Bei umfassenderen Features teile ich den ganzen Spaß in logische Tasks auf und lasse nicht den vollständigen Code auf einmal generieren. Dabei ist es einfacher, den Überblick über den generierten Code zu behalten. Dann debugge/teste ich den Code und schreibe nörgelige Prompts, bis es sitzt, oder führe Korrekturen selbst durch. Und dann zum nächsten Task.

Ich neige nicht dazu, größere Features in einem Rutsch generieren zu lassen. Damit habe ich keine optimalen Erfahrungen gemacht.

Ist ein Feature fertig, wird ein Pull-Request daraus und ich lasse diesen von Claude nochmal reviewen. Bei jedem Review fallen im Nachhinein noch ein paar Issues auf.

Und welche Software nutzt Du noch?

Zurzeit benutze ich private einen Mac mini G4pro und ein Pixel 7Pro

Auf den Macs
Notizen / Zettelkasten: Obsidian
RSS Reader & Co: Net News Wire
Bookmarks: Raindrop
FTP/FileTransfer: Transmit
Text: iA Writer
Diagramme: draw.io
Eine Handvoll Tools, die das tägliche Leben und Arbeiten einfacher gestalten:
Raycast, Gestimer, Magnet, Display Menu und fre:ac
Musik läuft über Tidal, Spotify und Audirvana
Auf dem Pixel 7 pro (GrapheneOS)
RSS Reader: Feeder
Browser: Vanadium
Mail: FairMail
PDF Viewer: MuPDF Viewer
Maps: Organic Maps
Scrobbler: Simple Scrobbler
Mastodon Client: Moshidon
Media Player: Auxio
Authenticator: Proton Authenticator
Du hast noch Fragen?

Du möchtest noch irgendwas wissen, das nicht in der FAQ steht? Dann frag mich einfach.

Aber frage mich jetzt bitte nicht, wo Du Deine scheiß Autoschlüssel hast liegenlassen.

Deine Frage und Deine Kontaktangaben werden per E-Mail an mich gesendet und nicht auf dem Webserver gespeichert.