Der Blick von der Accademia-Brücke auf die vom Nebel verschluckte Santa Maria della Salute. An sich ein typisches Touristenfoto. Aber wenn am Morgen der Nebel noch über der Stadt liegt, sieht alles ganz anders aus. Es ist ruhig und die Stimmung ist gedämpft. Ich kann damit mehr anfangen als mit Sonnenschein.
Irgendwann schaffe ich es vielleicht auch nochmal im Dezember oder Januar in die Stadt zu fahren.
Beim letzten Venedig Trip hatte ich neben dem obligatorischen 50mm auch mal das kleine Nikkor Z 26mm f/2.8 Pancake-Objektiv dabei. Ich hatte mir das richtig praktisch vorgestellt, kompakter geht es kaum.
Aber was soll ich sagen: Es ist nicht meine Brennweite.
Bei einigen Gelegenheiten haben sich die 26mm tatsächlich als nützlich erwiesen, etwa in engen Häuserschluchten oder wenn man für eine Totale schlicht zu nah am Motiv steht. Aber sonst? Bei Weitwinkeln geht mir zu schnell der Bezug zu Motiv verloren. Lösen lässt sich das eigentlich nur, indem man dem Motiv ordentlich auf die Pelle rückt, und das geht dann mit dieser übertriebenen Dekompression der Perspektive einher. Darauf steh ich mal so richtig garnicht. Eventuell mal als Abwechslung, aber nicht als Way to go.
Als Alternative zum 50mm hätte ich lieber ein 85mm oder 100mm dabei gehabt.
Nach der ersten Nacht bin ich in aller Frühe aufgewacht und beim Blick aus dem Fenster… Nebel. Was für ein Glück. Ich habe mir die Kameratasche gegriffen und bin losgezogen. Noch vor dem Frühstück und bevor der Nebel eine Chance hat sich auszulösen.
Die berühmte Rialtobrücke spannt sich als weißer Marmorbogen über den Canal Grande in Venedig. Im Vordergrund ragen hölzerne Anlegepfähle aus dem Wasser, daneben liegen Motorboote am Steg, während sich rechts unter den Arkaden Personen mit Gepäck versammeln.
Blick die menschenleere Treppe hinauf zum Scheitelpunkt der Brücke. An frühen Morgen trifft man hier nur vereinzelte Menschen. Oder keine. Oder Jogger.
Ein Paar Boote Auf Dem Kanal
Der Blick von der Brücke auf den leicht vernebelten Canal Grande. Nur Berufsverkehr. Touristen schlafen noch. Bis auf die Vögel, die zu früh aus dem Bett gefallen sind.
Rialto 1
Blick von der Rialtobrücke hinab auf die menschenleere Treppenflucht zwischen den geschlossenen Ladenzeilen.
Direkt rechts hinter der Brücke ist der Markt zu finden.
Rialto Markt 2
Die leeren Markthallen des Rialto im dichten Morgennebel. Auf dem Campo della Pescaria reihen sich gusseiserne Doppellaternen, hölzerne Anlegepfähle und einsame Marktstände.
Rialto Markt 3
Blick in eine der offenen Markthallen durch die gotischen Spitzbögen aus weißem Stein. Keine Ahnung, ob das auch Marmor ist. Vermutlich nicht. Durch die Säulenreihe schimmert der nebelverhangene Canal Grande hindurch.
Rialto Markt 4
Blick auf die Calle de le Beccarie o Panateria neben den beiden Markthallen.
Unter einer grünen Markise reihen sich Fischtheken, daneben präsentiert ein Obst- und Gemüsehändler farbige Auslagen.
Blick Auf Den Kanel Am Markt
Blick entlang des menschenleeren Campo della Pescaria auf den im dichten Nebel verschwimmenden Canal Grande. Mehrarmige gusseiserne Laternen, hölzerne Pfähle und der rosa schimmernde Palazzo am rechten Bildrand setzen ruhige Akzente in der grauen Morgenstimmung.
Blick Auf Den Kanal
Blick durch einen steinernen Spitzbogen mit hängender Laterne auf den nebligen Kanal. Hinter abgedeckten Gondeln im Vordergrund stehen pastellfarbene Palazzi am gegenüberliegenden Ufer, rechts schließt ein schmiedeeisernes Tor die Szene ab.
Der Sonnenuntergang hinter Santa Maria Della Salute und Punta Dogana gehört auch zu diesen Touristenfotos, die die meisten Besucher machen. Aber den Auslöser nicht zu drücken, würde einfach zu weh tun. Und deshalb gibt es das nun hier.
Aufgenommen habe ich das Foto auf einem Vaporetto beim Übersetzen von San Giorgio Maggiore nach San Marco. An der Mündung des Canal Grande bei San Marco hat man den besten Blick auf die beiden Bauwerke.
Bei drei Sekunden Belichtungszeit verschwimmen die Menschen zu Geistern. Links der Dogenpalast mit seiner charakteristischen rosa-weißen Diamantmuster-Fassade, in der Mitte die hohe Säule mit dem geflügelten Löwen von San Marco, dem Wappentier der Republik. Rechts die eleganten Arkaden der Biblioteca Nazionale Marciana. Und im Vordergrund eine gusseiserne Laterne mit leichten Lichtsternen.
Dieser kurze, magische Übergang zwischen Tag und Nacht, ist IMHO einer der schönsten Augenblick um in Venedig zu fotografieren. Ok, der frühe Morgen hat auch seinen Reiz. Aber wer will schon im Urlaub früh aufstehen.
Vaporetto-Haltestelle S. Zaccaria (Piazza San Marco) in Venedig: gelb-weisses Wartehäuschen mit Glasfenstern; in der Spiegelung links die Chiesa del Redentore, rechts Le Zitelle auf der Giudecca; im Vordergrund wartende Touristen im Wasserbus.
Zwei Fotos aus dem Februar 2020 vom Abriss des alten Amtsgerichts am Husemannplatz. Der Anblick wird sich auch nie wieder bieten. In meiner Zeit als Selbstständiger war ich dort ein oder zwei Mal in der Kantine essen. Da ich mich nicht mehr erinnern kann, was ich gegessen habe, hat es mich wohl nicht gerade umgehauen.
Auch heute gibt es wieder ein Foto aus dem Archiv. Ein kleiner Platz auf Burano. Quer über den Platz ist eine Wäscheleine gespannt. Und ein Stock, der an einem Stein lehnt, spannt die Leine. Ich fand die Konstruktion sehr recht pragmatisch.
Neulich habe ich mir für die Z 8 eine CFexpress-Karte zugelegt die mit 1400 MB/s schnell genug schreiben kann, damit ich endlich in höherer Auflösung filmen kann, ohne, dass die Aufnahme wegen zu langsamer Karte abbricht. Die alten XQD Karten, die ich mit der Z 7 benutzt habe, können lediglich mit 400 MB/s beschrieben werden.
Ich muss wohl nicht weiter erwähnen, dass mein gut acht Jahre alter XQD Kartenleser keine CFexpress-Karten lesen kann. Wäre ja auch ein Ding. Also habe ich mir einen zeitgenössischen Kartenleser bestellt. Und auf den warte ich nun. Vorher lade ich auch keine Fotos oder Videos von der Kamera herunter. Ich könnte, aber ich will nicht. Ist ein bisschen wie auch die Entwicklung eines Films zu warten…
U-Bahn Haltestelle Rathaus Süd: Blick in die U-Bahn-Haltestelle Bochum Süd.
Zum Einkaufen musste ich heute mal vom Dorf in die Stadt.
Richtig geile Feuerwerkskörper gibt es halt nur in der Stadt. Hier wird nur für Kinder verkauft.
Nein. Spaß beiseite. Natürlich gebe ich aus unzähligen Gründen kein Geld für so’n Scheiß aus. Ich verkneife mir jetzt aber gebetsmühlenartig noch einmal, alle Gründe dagegen herunterzuleiern. Wer zu Silvester Feuerwerkskörper loslassen will, würde sich davon ohnehin nicht abhalten lassen, und allen anderen erzähle ich nichts Neues.
Wer sich hier auskennt, weiß allerdings, dass ich nicht über die Haltestelle Rathaus Süd fahre. Aber der HBF gibt halt kein so nettes Motiv ab. Ich denke, das Foto kommt in 2,35:1 ganz gut daher und spiegelt die großzügige Weite der Station wider.
Der Weinachtsmann mit Schlitten: Es scheint, als würde auch in diesem Jahr der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten wieder über den Dr.-Ruer-Platz „fliegen“.
Es scheint, als würde auch in diesem Jahr der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten wieder über den Dr.-Ruer-Platz „fliegen“. Naja, ist ja auch schon November, da kann man das Gedöns ja schon mal aufhängen. Wenn ich das nächste Mal in der Innenstadt bin, werden bestimmt auch schon die Hütten für den Weihnachtsmarkt aufgebaut sein.
Aufgenommen mit 50 mm und nur ein gaaaaanz kleines bisschen beschnitten.
BlueCloud: Ein Schwarz-Weiß-Foto von einem Brunnen, umgeben von vier Wasserspendern, die eine Wolke auf feinen Wassertropfen in zyklischen Abständen abgeben.
Über die Namensgebung kann man sich streiten. Heute habe ich zum ersten Mal den neuen Brunnen „Blue Cloud“ auf dem Husemannplatz mehr oder weniger in Aktion gesehen.
In der Mitte liegt ein seichtes Wasserbecken, das von vier Wasserpendern umringt ist. Nach einem Muster sprühen die vier Spender feine Wasserwolken in Richtung des Beckens. Oder wohin der Wind gerade bläst. Kann ich mir im Sommer nett vorstellen. Es soll noch eine Lichtinstallation dazugehören. Vermutlich durch die Lämpchen zwischen den Stangen gesteuert. Aber davon war heute nichts zu sehen. Vielleicht nur abends? Nur im Sommer oder an Sonn- und Feiertagen?