
Eine Graugans steht mit den Füssen im Wasser und schüttelt ihre Flügel. Aufwärmen. Gefieder ausrichten. Vorbereitung zum Flug.
Letzteres leider nicht. Auch wenn ich darauf gehofft hatte.

Als Follow-up zum gestrigen Post folgt nun ein Porträt so eines Psychos. Über etwaige Verwandtschaftsverhältnisse zu dem Küken kann ich keine Aussagen treffen.

Hmm... Ich habe gelernt, dass Gänseküken auch Gössel oder Gänsel genannt werden. Aus diesem Küken wird später mal eine ausgewachsene Nilgans. Ja, das sind die mit den orangefarbenen, in grau-braun eingefassten Augen und dem psychopathischen Blick.
Heute scheint es unanständig-warm zu werden und so bin ich etwas früher losgezogen, um bei den affigen Temperaturen am Mittag wieder zu Hause zu sein. Und da kam mir diese Nilgans entgegen. Etwas zischend oder fauchend, mit stetem Schritt auf mich zu. Ich hatte schon ein wenig das Gefühl, dass die mich meinen könnte. Aber das Fauchen galt einem Artgenossen und so zischte die Gans an mir vorbei. Vielleicht schielte die auch einfach nur …
Die Fotos habe ich am kleinen, stinkenden Teich im Schloßpark aufgenommen.
Diesen Vormittag bin ich mal kurz um den Ümminger See. Es war schon zu spät für eine längere Tour und der See ist einfach per ÖPNV zu erreichen.
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Zwei Kanadagänse flanieren auf dem Platz vor der Trauerhalle des Friedhofs Freigrafendamm.
Neulich an einem nebligen Novembermorgen habe ich mich in aller Frühe aus dem Bett gequält und bin zur Ruhr gefahren um das Erwachen des Tages festzuhalten. Bei ausreichend Nebel ein recht langwieriger Vorgang. Solange sich der Nebel nicht gehoben hat, war es kaum möglich zu sagen ob es sieben, acht oder schon neun Uhr ist. Selten ruhige und zeitlose Augenblicke.
Fotos in der Reihenfolge ihrer Entstehung.