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Sonnenhut

Woche 36 · 2026

Die erste Woche nach dem Mini-Urlaub. Und dann auch noch eine volle mit unglaublichen fünf Arbeitstagen. Und es gibt wahrlich wenig zu berichten.


Symfony UX Turbo & Stimulus

Privat habe ich vor ein paar Wochen mit einem Symfony 8.1 Projekt angefangen und erfreue mich gerade an UX Turbo und Stimulus. Das ist der Level von JavaScript und UI‑Spökskes, den ich gerade noch ertragen kann. Wenn ich dann während der Arbeitszeit mit Shopware‑6-Projekten und den darin enthaltenen Symfony-Überbleibseln arbeiten muss, komme ich mir vor wie in einem Paralleluniversum, das ich nie hätte kennenlernen wollen.


Filme & Serienjunkie

Ich habe mich durch die John-Wick-Reihe geschaut. In dieser Woche waren es die Kapitel 2 bis 4. Aber anstelle mit Ballerina aufzuschließen, habe ich mit der vierten Staffel von Strange New Worlds angefangen.

Bis zur sechsten Folge bin ich gekommen, da musste ich eine Pause machen. Zu Beginn der siebten Folge musste ich dann einen Break machen. Auf diese Soap-Opera-Sache war ich seelisch nicht vorbereitet. Die Folge Stufe-5 Transporterunfall war unendlich albern, aber auch lustig, muss ich zugeben. Anfangs hatte ich meine Zweifel, aber ich habe schon ein paar Mal herzhaft gelacht. Meiner Meinung nach war Ein Fall von Chiaroscuro die mit Abstand langweiligste Folge und bei Der Griffin-Vorfall hätte ich mich über einen Erklärungsansatz gefreut, wie man ihn von Star Trek gewöhnt ist war.

Wie auch immer, habe ich nun wieder ein Abo für Paramount+. Das heißt, ich muss noch mehr in die Glotze starren, damit sich das rentiert. Oder ich muss Netflix kündigen. Die Fragmentierung von Filmen und Serien geht mir ziemlich gegen die Schnur. Immer noch und immer wieder. Oder ich nehme einfach noch MGM und AppleTV dazu für das große Rundum-sorglos-Paket.


Fotografie

Da tut sich momentan nicht so viel. Es ist halt Sommer, da bin ich nie so bei der Sache. Entweder ist es mir zu warm, um durch die Gegend zu rennen, oder ich bin einfach zu ausgelaugt und bleibe lieber mit dem Hintern zu Hause.

Nahaufnahme einer Purpur-Sonnenhut-Blüte mit orange leuchtender Mitte und rosa Blütenblättern mit grünen Spitzen
Echinacea purpurea – der Purpur-Sonnenhut. Aufgenommen vor einem Monat und das vermutlich im Botanischen Garten.

Langzeitbelichtung der U-Bahnhaltestelle Bochum Rathaus Süd: Blick von oben auf den Bahnsteig zwischen blau und grün leuchtenden Lichtbändern, Passanten sind zu verwischten Schemen geworden.
Eine Langzeitbelichtung (8s) der U‑Bahn-Haltestelle Bochum Rathaus Süd. Nicht das erste Mal, dass ich die Haltestelle als Motiv nutze.

Die Haltestelle hat es mir architektonisch angetan. Das ist nicht gerade das erste Foto, das ich dort gemacht habe. Fast immer, wenn ich mit einem neuen Objektiv unterwegs bin, um es kennenzulernen, fällt ein Foto von der Station ab.

Sonnenhut

Nahaufnahme eines weißen Sonnenhuts (Echinacea) mit weichen, herabhängenden weißen Blütenblättern und einem leuchtend orange-gelben, stacheligen Blütenkorb vor tiefschwarzem Hintergrund.
Sonnenhut

Nahaufnahme eines weißen Sonnenhuts (Echinacea) mit weichen, herabhängenden weißen Blütenblättern und einem leuchtend orange-gelben, stacheligen Blütenkorb vor tiefschwarzem Hintergrund.

Kaisermantel auf Sonnenhut

Kaisermantel mit geschlossenen Flügeln auf der Blüte eines Purpur-Sonnenhuts vor dunklem Hintergrund
Kaisermantel Auf Sonnenhut

Ein Kaisermantel sitzt mit zusammengeklappten Flügeln auf einem Purpur-Sonnenhut. Die silbrig schimmernde Flügelunterseite hebt sich vor dunklem Hintergrund ab.

Der Kontrast zwischen Oberseite und Unterseite der Flügel ist ziemlich deutlich. Die Oberseite ist kräftig orange mit schwarzen Flecken und Streifen, das klassische Perlmutterfalter-Muster. Die Unterseite der Hinterflügel dagegen ist grünlich mit diesen silbrig verwaschenen Binden, denen die Art im Englischen ihren Namen verdankt: silver-washed fritillary.

Die Oberseite ist Kommunikation, sie spielt bei der Balz und beim Erkennen von Artgenossen eine Rolle. Die Unterseite ist Tarnung: Wenn der Falter wie auf dem Foto die Flügel zusammenklappt, ist die grelle Oberseite komplett verdeckt und das grünlich-silbrige Muster verschwimmt optisch mit Laub und Lichtreflexen. Sitzender Falter, unsichtbarer Falter, zumindest aus Vogelperspektive.

Bei vielen Tagfaltern läuft das nach demselben Prinzip. Extrembeispiel ist das Tagpfauenauge: oben knallige Augenflecken, unten fast schwarz wie ein totes Blatt. Das Foto zeigt übrigens genau die Seite, die die meisten Leute seltener bewusst wahrnehmen, weil auf typischen Bestimmungsfotos immer die aufgeklappte Oberseite prangt.

Zwei Sonnenhüte

Roter Sonnenhut

Roter Sonnenhut

Sonnenhut

Sonnenhut

Ein roter und ein gelber Sonnengut. Und der Rote hat sogar einen Besucher.

Hmm… Sinken die Blätter vom Gelben auch so weit ab und öffnet sich die Blüte dann ebenso wie beim Roten? Oder ist der gelbe einfach anders?