Nikkor Z 100-400 S

Teichhuhn Nachwuchs und Nestbau

Teichhuhn mit rotem Stirnschild hält einen Zweig im Schnabel und baut damit am Reisignest auf dem Wasser.
Teichhuhn bringt Nistmaterial

Da ich heute trotz der Hitze nicht wieder den ganzen Tag zu Hause sitzen wollte, bin ich schon am frühen Morgen vor die Tür. Bei knapp über 20 drückenden Grad war es noch ganz erträglich.


Schwarzes Teichhuhn-Küken mit struppigem Daunengefieder steht im sonnigen Gras am Ufer, im Hintergrund glänzt das Wasser.
Teichhuhn Küken an Land
Schwarzes Teichhuhn-Küken mit struppigem Daunengefieder und rötlichem Schnabel steht im flachen Wasser am grünen Ufer.
Teichhuhn Küken kommt aus dem Wasser

Sind wir mal ehrlich: Ein Teichhuhn-Küken ist kein Sympathieträger wie ein Entenküken. Das schwarze, fast struppige Daunenkleid, die noch viel zu langen Beine und der rötliche Schnabelansatz mit dem winzigen kahlen Scheitel geben ihnen eher einen leicht punkigen, zerrupften Charme. Aber genau das macht sie als Motiv ja interessant, das ist mal etwas anderes als die übliche Niedlichkeit.


Ein Teichhuhn baut am Nest
Ein Teichhuhn baut am Nest

Den Nestbau habe ich für einen kurzen Augenblick gefilmt, und da ich wie immer kein Stativ oder irgendwas in der Art dabei hatte, ist der Spaß wieder ein wenig wackelig geworden. Bei 400mm bringt halt auch die beste Bildstabilisierung in Kamera und Objektiv nix mehr. Das leichteste Zittern reicht schon, um das Bild schaukeln zu lassen.

Mandarinenten Weibchen

Weibliche Mandarinente sitzt auf einem Ast über einem grün bewachsenen Teich vor Schilfhintergrund
Mandarinenten Weibchen

Eine weibliche Mandarinente sitzt auf einem kleinen Ast über dem mit Wasserlinsen bedeckten Teich.

Ich hatte noch ein alternatives Foto mit der gleichen Ente, auf dem sie den Schnabel weit öffnet. Leider habe ich das andere Foto von einem knapp einen halben Meter höheren Standpunkt aufgenommen, was gestalterisch nicht so pralle ist. Also habe ich mich für dieses Foto entschieden. Ich kann es nur immer wieder wiederholen: Augenhöhe ist King.

Weiße Kronen Lichtnelke

Weiße Kronen-Lichtnelke in Schwarzweiß mit wollig behaartem Stängel vor dunklem Hintergrund
Weiße Kronen Lichtnelke

Schwarzweiß-Makro einer weißen Kronen-Lichtnelke (Silene coronaria), deren zarte Blütenblätter und der wollig behaarte Stängel vor dunklem Hintergrund hervortreten.

Ich habe mich für Schwarzweiß entschieden, weil es ohnehin nur Weiß und Grün auf dem Foto gab und das Grün so stark von der Struktur abgelenkt hat. Außerdem habe ich einen Faible für monochrome Flora.

Du bist der Meinung, dass die Blüte zentriert sein sollte? Es stört dich? Gut;)

Neues vom Teich: Eine Seerose

Eine purpurrote Seerose schwimmt auf dunklem Wasser, die gelben Staubblätter leuchten im Zentrum, dahinter ein geschwungenes Schwimmblatt. Die Blüte spiegelt sich auf der Wasseroberfläche.
Seerose

Seerosen schwimmen auf dem Wasser und ein Lotus ragt am Stängel aus dem Wasser heraus. Vielleicht sollte ich mir das als Post-it an den Monitor kleben, damit ich mich bei der Benennung der Fotos nicht mehr vertue.

Das Foto entstand im Botanischen Garten an dem kleinen Teich Wasserbecken bei den Gewächshäusern. Über ein solches Exemplar in freier Natur zu stolpern, wäre schon ein Glücksfall.

Neues vom Teich: Zwei Begegnungen

Neulich an den Lottentaler Teichen bin ich einem Reiher zweimal bei dem gleichen Spaziergang begegnet. Zuerst stehend auf dem umgefallenen Bäumchen, und einen Augenblick später machte der Reiher seine Runde über die Teiche. Ich schätze, es war der gleiche, weil ich keinen weiteren gesehen habe. Aber das muss nichts heißen.

Glück gehabt

Ein Rehbock mit kurzem Geweih steht im Wald zwischen Stechpalmen und Buchenlaub und blickt direkt in die Kamera.
Glück gehabt

Als ich den Botanischen Garten über die Brücke an den Lottentaler Teichen verlassen habe, sah ich gerade noch, wie ein Rehbock vom Acker in den nahegelegenen Wald huschte. Er hat mich ziemlich direkt angestarrt.

Einer der größten Fehler ist es, die Kamera im Rucksack zu verstauen, wenn man unterwegs ist. Hätte ich die Knipse nicht in der Hand gehabt, wäre mir dieses Foto nie gelungen.

Fast

Makroaufnahme einer blau-violetten Glockenblume, schräg von vorn in den geöffneten, sternförmigen Blütenkelch fotografiert. Im Inneren sind der hellgrüne Griffel mit der dreigeteilten Narbe sowie die Staubblätter erkennbar. Die durchscheinenden Blütenblätter heben sich von einem weich verschwommenen, dunkelgrün-olivfarbenen Hintergrund ab; rechts unten deutet sich eine grüne Blütenknospe an.
Glockenblume

Eine Glockenblume

Da ich wie immer freihand fotografiert habe und kein Stativ benutzt hatte, liege ich auch ohne Wind beim Fokus manchmal etwas daneben. Ich wollte an sich die Narbe des Blütenstempels im Fokus haben. Aber das ist mir nicht zu 100 Prozent gelungen. Ja, sie liegen mehr oder weniger im Fokus, aber leider nicht so, wie ich es geplant hatte.

Blumenwiese

Der Blick direkt in eine Blumenwiese. Eine lila Acker-Witwenblume, umgeben von viel Bokeh.
Blumenwiese

Nicht jedes Mal, wenn ich einen Fuß vor die Tür setze, stolpere ich über ein interessantes Motiv. Manchmal ist es eben nur eine Blumenwiese. Mit einer Acker-Witwenblume mitten drin. Die gelben Blüten, die im Bokeh dahinschmelzen, sind übrigens Hahnenfuß.

Schwertlilie

Eine violette Schwertlilie mit fein geäderten, hell-silbrig schimmernden Blütenblättern vor tiefdunklem, fast schwarzem Hintergrund. Einige sind bereits leicht welk.
Schwertlilie

Eine violettfarbene Schwertlilie mit fein geäderten, hell-silbrig schimmernden Blütenblättern vor tiefdunklem, fast schwarzem Hintergrund. Einige sind bereits leicht welk.

Es könnte sich um eine Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica) handeln. Aber ich muss sagen, die sehen sich alle relativ ähnlich.

Brutales vom Teich

Es am Teich nicht immer nur ruhig zu

Nahaufnahme einer Ringelnatter, die mit erhobenem Kopf durch ruhiges Wasser gleitet, der schlanke Körper zeichnet sich als feine Linie unter der Oberfläche ab, im Vordergrund ein Grashalm.
Natter

Hier sehen wir eine Ringelnatter oder Würfelnatter, wie sie auf der Suche nach Nahrung durchs Wasser gleitet.


Um sanfte Gemüter nicht zu erregen, zeige ich den Fang mal nicht.

Nein! Quatsch. Ich habe den Augenblick verpasst, als sich die Natter auf den Molch gestürzt hat. Da stehe ich eine Dreiviertelstunde dort herum, um genau diesen Augenblick festzuhalten, und dann bin ich nur eine Sekunde abgelenkt und verpasse alles.


Eine Ringelnatter schwimmt mit einem erbeuteten Molch im Maul durch das Wasser eines Teichs, im Hintergrund ein Seerosenblatt und Wasserpflanzen, auf der Oberfläche kreisen feine Wellen vom Zupacken.
Natter mit Molch

Sie hat sich einen Molch geschnappt und verzieht sich mit ihrer Beute in das dichte Gewächs.

Die Froschperspektive

Es ist ein alter Hut, dass ein Foto in der Regel interessanter wird, wenn man ein Motiv am Wasser auf Augenhöhe fotografiert. Meine Knie sehen das ganz anders. Wenn ich mehr als ein paar Minuten in der Hocke sitze, brauche ich gar nicht erst zu versuchen, wieder ordentlich aufzustehen. Dann muss ich erst mal die Kamera beiseitelegen und irgendwie versuchen, wieder auf die Beine zu kommen. Ja, man wird nicht jünger.

Das Foto des einzelnen Froschs war einer dieser Momente, in denen alles passt: ruhiges Wasser, die feine Wellenkrone um den Kopf, die Spiegelung darunter beinahe perfekt. Das zweite Foto ist mir aber fast lieber. Die beiden scheinen sich gut leiden zu können, und rechts ragt dieser eine Stängel wie ein Ausrufezeichen ins Bild.

Neues vom Teich

Männliche Mandarinente steht auf einem Ast knapp über der Wasseroberfläche, umgeben von kleinen schwimmenden Pollenklümpchen. Im dunklen Wasser zeichnet sich eine klare Spiegelung des Vogels ab.
Mandarinente

Ja, es geht wieder los. Ich war heute wieder an den Teichen. Aber mehr als ein paar Mandarinenten gab es nicht zu sehen. Aber das ist okay. Männliche Mandarinenten sind immer ein schönes Motiv. An diesem Foto hat mich die beinahe vollständige Spiegelung der Ente gereizt. Auch wenn noch ein wenig zu viel Zeugs im Wasser herumschwimmt. Aber immer noch besser als ein grüner Algenteppich.

Es lohnt sich immer, vor die Tür zu gehen. Auch wenn man mal kein Foto mitbringt, war man zumindest in der Natur und an der frischen Luft.

In der Sonne dösen

Zwei junge Damhirsche ruhen auf dem Waldboden zwischen Herbstlaub und morschen Ästen, angestrahlt von einem warmen Lichtfleck vor fast schwarzem Hintergrund.
In Der Sonne Liegen Und Geniessen

Dem sollte ich mich anschließen. Einfach in der Sonne liegen und vor mich hindösen. Aber ich musste ja unbedingt durch die Gegend laufen. Und nun bin ich so müde, dass mir die Augen zufallen