
Die Zeit des Lotus wird kommen. Ja, und die der Seerosen auch ;)

Gleicher Teich, gleicher Ast, anderes Huhn. Also ich nehme an, dass es ein anderes Teichhuhn ist. Oder wir haben hier ein Exemplar, das ganz besonders darauf steht, sich auf einem Ast einen Überblick zu verschaffen.
Ich verlasse den Botanischen Garten eigentlich immer über diesen Ausgang um an den Lottentaler Teichen vorbeizugehen, da dort in der Regel immer was los ist.
Wenn der Geruch nicht wäre, könnte man das etwas trübe Wasser der Harpener Teiche beinahe als schön betrachten. Die bläuliche, turquoise Färbung hat schon was. Jenachdem wie das Lift fällt und wie weit man von der Einspeisung des Grubenwassers entfernt ist, erscheint es etwas blauer oder grüner.
Ich denke, nun bin ich mit den beiden eher langweiligen Teichen fertig.

Die Tage war ich bei den Harpener Teichen. Und ich habe mir das irgendwie interessanter vorgestellt. Größtenteils bietet der Fußweg um die Teiche keinen Ausblick auf das Wasser, da das Ufer meist dicht bewachsen ist. Nur an wenigen Ecken hat man mal einen guten Blick auf die beiden Teiche. Gerade der nördliche Teich hätte mit den beiden kleinen Inseln bestimmt was zu bieten gehabt.
Mit Glück konnte ich einen Reiher im Nest fotografieren. Ansonsten ist der Ausblick auf die beiden Inseln eher mager und ungünstig.
Ich denke, ich war dort das letzte Mal als kleines Kind bei einem Einkaufsbummel im nahegelegenen Ruhrpark.
Eine Natter schlängelt sich auf der Suche nach Nahrung über einen zugewachsenen Teich.
In dem kleinen Becken im Botanischen Garten findet man allerlei Leben. Neben den kleinen Ringelnattern gibt es Molche und wenn es früh genug ist, auch mal eine träge Libelle. Und vermutlich noch viel mehr…
Zu Ostern gibt es leider keinen Hasen aber Enten. Im Vordergrund flattert eine Mandarinente.
weiterlesen …Gestern in der Mittagszeit bin ich durch den Botanischen Garten geschlendert. So viel blüht momentan noch nicht. Beete werden neu gemacht und an allen Ecken stehen Steinsockel mit kleinen Skulpturen von Tieren, die man in dem Kontext antreffen kann. Auch käuflich zu erwerben. Und was man dort als echte Lebensform antreffen kann.
Und danach ging es dann über die Haarstraße, den kleinen Klosterwald und das Weitmarer Holz wieder nach Hause.

20250315
Und warum ich das erzähle: Da ich unterwegs nicht fortwährend das Tele gegeben ein anderes Objektiv wechseln möchte, nehme ich ganz gern eine zweit, kleine Kamera mit einem Weitwinkeln oder sowas mit, die im Rucksack nicht ins Gewicht fällt.

Ruhr Uni
Gestern hatte ich die fast 14 Jahre alte Sony NEX-7 dabei. Und mal abgesehen davon, dass das SEL16F28 schon früher eher mässig war und es nicht besser geworden ist, haut es mich trotzdem um, dass eine 14 Jahre alte Kamera so unendlich viel bessere Aufnahmen macht als ein zeitgenössisches Highend Smartphone. Man könnte meinen, dass der Handy Kameraquatsch über ein Jahrzehnt hinter richtiger Kameratechnik zurück liegt.
Spätesten in Lightroom auf dem Monitor wird dann sichtbar, dass ein Smartphone mit all der gepriesenen KI und Computational Photography einfach nur Pixelmatsch erzeugt. Schade! Ich kann mich immer noch nicht mit platzsparenden Handy als Alternative zu eine kleine Kamera anfreunden.

Zwei Mandarinenten schwimmen in dem fast immer grünen Lottentaler Teich aufeinander zu.

Seerose
Was? Ich fotografiere immer das Gleiche? Ja, ist ja auch immer der gleiche Garten. In diesem Fall ist es sogar mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die gleiche Pflanze. Und es hat sich gezeigt, dass der geschlossene Lotus von Anfang des Monats eine Seerose ist und nun sind die Blätter geöffnet. Da ich nun mal kein Botaniker oder Gärtner bin, finde ich es nicht ganz einfach, Seerose und Lotus auseinanderzuhalten.
Unabhängig davon, ob es nun ein Lotus oder eine Seerose ist, mag ich es, diese Pflanzen aus der sog. Froschperspektive zu fotografieren. Zum einen ist das nicht ganz so üblich, wie der Blick von schräg oben, und in der Regel lässt sich so eine nette Spiegelung auf der Wasseroberfläche einfangen.

Ein geschlossener Lotus auf der Wasseroberfläche. Aufgenommen im Botanischen Garten der RUB.
Nur wenige Meter entfernt war ein geöffneter Lotus. Allerdings war direkt vor der Blüte, knapp unter Wasser das Schild mit der Beschreibung zur Pflanze.
Hmm… Und das macht das Foto ein bisschen kaputt.