
Und so sieht Buddhas Kleines Geheimnis aus.
Der letzten Teebestellung lag wieder ein Probierpäckchen bei: Bio China Misty Nebeltee.

Bio China Misty Nebeltee
Auf dem Label steht: Leicht und unkompliziert.
Ich habe die Probe zum Ausprobieren zwar in einem kleinen Gaiwan auf asiatische Weise aufgebrüht. Aber ich denke, der lässt sich auch in einer größeren Kanne auf westliche Weise zubereiten.
Der Tee ist mild, leicht süßlich und macht einen bekömmlichen Eindruck. Kein Fancy-Stuff; einfach nur grüner Tee.

Bio Tai Mu Long Zhu. Ich mag zu Kugeln gerollten Tee. Besonders schön ist es zuzuschauen, wie sich der Tee in der Kanne entfaltet. Was in einer Kanne aus Glas noch schöner zu sehen wäre als in einer Kanne aus Ton. Habe aber keine Glaskanne mehr.
Ich mag diesen etwas lieber als die mit Jasmin veredelte Variante. Wenn man bei Jasmine Dragon Pearls daneben greift, kann das schon ein ziemlich aufdringlicher Aufguss werden. Kann, muss aber nicht.

Fantastisch um bei den morgendlichen Minusgraden aufzutauen.
Nachdem meine Nase wieder mehr doer weniger frei ist und ich wieder richtig riechen und schmecken kann, lohnt es sich auch wieder schnell Tee zu machen. In den letzten Tagen hätte ich auch Fencheltee trinken können und ich wäre vermutlich nicht dran gestorben.

Dieses Jahr stammt der Tee von der Varietät Sae Mimdori und wurde ab der dritten Woche vor der Ernte beschattet. Während der Beschattung entwickelt die Teepflanze große Mengen Chlorophyll und weniger Gerbstoffe als gewöhnlich was sich in einer ausgeprägten Süße äußert. Neben der Süße kann man sich an einem satten Umami erfreuen. So wie ich es mag.
Den Tee mit verstopfter Nase und eingeschränkten Geschmackssinn zu trinken, wäre einfach zu schade.

Ich hatte noch immer ein paar Gramm von dem Tee.
Wenn es um Tee geht, bin ich eher Purist und nur selten kann ich mich mit Mischungen oder gar aromatisierten Tee anfreunden. Aber wenn ich mal den Teesnob hinter mir lasse, gibt es auch mal Ausnahmen. So auch Buddhas kleines Geheimnis. Eine Mischung aus weißem Tee (Mao Feng), grünem Tee (Guangxi), Jasmin Pearls und Pfirsicharoma. Jasmin Pearls finde generell schon recht lecker. Und in dieser Zusammenstellung auch sehr lecker.

Ein seidenweicher, angenehm süsser Gyokuro. Die Strauchvarietät Asatsuyu verleiht diesem Tennen Gyokuro seine Süße. Die Süße hat ihren Ursprung weniger in der ca. 14 tägigen Beschattung als in der Strauchsorte.
Im Laufe der Woche oder am kommenden Wochenende gibt es dann den Vergleich zu Tennen Gyokuro vom Oku-Yutaka-Kultivar. Vorweg kann ich sagen, dass Tee vom Asatsuyu-Kultivar ein feineres Umami aufweist und somit leichter daher kommt als der Tee vom Oku-Yutaka-Kultivar.

Manchmal verdränge ich wie wenig ich doch schärferen Alkohol mag. Und manchmal bekomme ich nichtmal ein Glas Whisky runter und muss den Rest - so schade das auch sein mag - weggießen. Dann trinke ich dann lieber einen Tee aus dem Whisky Glas.
Weniger Alkohol zu trinken muss ich mir für 2022 wohl nicht vornehmen...
Nach über einem Jahr trinke ich mal wieder einen Gyokuro. Aber ein süßlicher Shincha mit einem nicht übertriebenen Umami. Ich habe noch genug Umami aus meiner vorangegangenen Gyokuro-Phase.
Aufgegossen in einem nigelnagelneuen Shiboridashi mit
Vom Händler gibt es ein Video mit der Vorstellung des Tees.


Zum Frühstück gab es heute etwas eher Interessantes. Ein Sencha mit Matcha. Nein, nicht selbst gemischt. Kam als Probe vom Lieferanten. Leider habe ich keine Angabe, um welche Tees es sich handelt. Nichts desto trotz ist der Tee interessant. Die Tasse ist smaragdgrün und sehr trüb, was dem Matcha zuzuschreiben ist.
Ich habe einen ordentlichen Teelöffel für 100 ml benutzt und den ersten Aufguss mit knapp unter 70 °C um die 40 Sekunden ziehen lassen. Weitere Aufgüsse habe ich ab 10 Sekunden gemacht und jeden weiteren um 5 Sekunden verlängert.
Nur beim ersten Aufguss kommt die Mischung aus dem lieblichen Sencha und dem vollmundigen Matcha zum Vorschein. Bei weiteren Aufgüssen steht der Sencha im Vordergrund. Die Aufgüsse bleiben stets mild.

Heute zur Abwechslung mal ein Japanischer Tee.

Momentan bin ich eigentlich eher ein Fan Chinesischen Grünen Tees oder Oolong Tees. Vor einer ganzen Weile konnte ich mir mal sehr für Japanischen Gyokuro begeistern. Aber mit der Zeit ändert sich der Geschmack.
weiterlesen …Langsam gewelkter, leicht oxidierter Grüner Tee aus Formosa / Taiwan, der aufgrund des (geringen) Oxidationsgrads in Richtung Oolong tendiert.
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