Weblog

Fediverse gone wild.

Hmm… Scheint ja der heißeste Scheiß zu sein, aus seinem Blog eine Fediverse-Instanz zu machen. Ich hatte das auch mal für einen Augenblick, habe aber dann nochmal darüber nachgedacht und musste herzhaft lachen.

Ich poste meine Blogposts ohnehin schon auf meinem Mastodon-Account und die Konversationen daraus finden sich auch unter den Blogposts wieder. 

Wenn ich das Blog zu einer Fediverse-Instanz machen würde, könnte ich das Posten auf meinem Mastodon-Account abstellen, nur um Leute zu zwingen, auch noch dem Account vom Blog zu folgen. Ja, okay? Gibt’s dafür eine Vermittlerprämie?

Und wenn ich gerade dabei bin, mache ich extra noch einen Pixel-Dings-Account für meine Fotos auf, die ich dann auch nicht mehr auf meinem Mastodon-Account posten muss. Aber ich bekomme eine zweite Vermittlerprämie für jedes Opfer, das dem neuen Account nun auch folgt? Nicht? Hmm…

Ja, das ergibt Sinn…

Ja, aber dann auch ein anderes Blog meinem folgen. Die können sich dann unterhalten, Freunde werden, sich treffen und ein Bier trinken gehen…

Musik beim Bloggen?

TL;DR: Ja!

Angeregt durch Henning und Martin, wollte ich auch einfach meinen Senf dazugeben.

Wie in jeder anderen Lebenslage läuft auch Musik, wenn ich mal einen Blogpost schreibe. Wobei ich das Hören von Musik etwas differenzieren muss. Wie vermutlich viele andere Menschen höre ich Musik im Hintergrund oder ich höre aktiv Musik.

Bei mir läuft immer Hintergrundmusik in niedriger Lautstärke, gerade so, dass ich meinen Tinnitus ausblenden kann. Das ist meist Ambient oder Zero Beat oder zumindest nix mit mehr als einer Handvoll Beats per Minute. Und mit immer meine ich auch nachts. Seit einer ganzen Weile läuft des Nachts The Mount Hibiki Tapes von Mount Shrine. Auch beim Arbeiten finde ich etwas leise Musik im Hintergrund sehr stimulierend, wenn ich mich konzentrieren muss.

Andererseits höre ich auch gern sehr gezielt ein Album oder einen Künstler. Mache dann aber kaum etwas anderes nebenbei, sondern setze mir Kopfhörer auf und verfolge die Musik.

Und Bloggen liegt irgendwo dazwischen. Dabei kann die Musikauswahl schon etwas gezielter sein, denn gelegentlich mal ein Foto zu posten ist keine Herausforderung, die große mentale Kapazität bindet. Die Bearbeitung eines Fotos hingegen hat mit Stimmung zu tun, und dabei ist die richtige Musikauswahl einfach alles.

Am Rande: Bei vielen Posts steht im Footer, welchen Titel ich beim Verfassen des Posts gehört habe, bzw. als ich den Editor geöffnet habe. Die Daten kommen aus der Last.fm-API.

Luftiger

Ich habe mir nun diese schwarz-weiß-kontrastreiche Sache lang genug angeschaut und habe wieder einen leichteren und luftigeren Style eingespielt. Momentan bin ich mir noch nicht sicher, ob ich alle erforderlichen Styles geändert habe und ob der Darkmode für Mobile und Desktop nicht noch ein paar kleine Probleme hat. Darum werde ich mich dann evtl. morgen im Laufe des Tages kümmern.

Variablen in CSS sind auf jeden Fall eine praktische Angelegenheit

Mein Samstagabend

Gestern Abend wollte ich mir den Stress ersparen, einen Film herauszusuchen, nur um dann im ersten Drittel festzustellen, das ist wieder nix und das wird auch nix werden. Ich bin in letzter Zeit zu oft von Filmen enttäuscht worden, sodass ich momentan kaum mehr die Lust habe, mir einen anzuschauen. 

Also habe ich meinem Photostream ein wenig Aufmerksamkeit geschenkt: 

  • Es gibt nun wieder einen brauchbaren RSS-Feed, der für jedes neue Foto einen Eintrag bereithält.
  • Und da so einem item-Element ein Link ungemein gut steht, gibt es jetzt für jedes Foto eine individuelle Seite. Wie diese. Fast wie ein Blog. ;)

Und wie immer bin ich über die Frage gestolpert, in welche Richtung eine Artikelnavigation funktionieren soll.

< älter | neuer >

Oder

< neuer | ältert >

Ich habe mich für letzteres entschieden. Wenn ein jüngerer Post oder der erste Post angezeigt wird, bin ich evtl. interessiert, mir ältere anzuschauen. Also möchte ich weiterblättern – Pfeil nach rechts. Aber vermutlich gibt es auch gute Gründe, das Ganze andersherum zu machen. Um die Richtung zu verdeutlichen, habe ich dann einfach nicht den Titel des Fotos als Linktext benutzt, sondern die Worte „älter“ und „neuer“. Hier im Blog läuft es andersherum. Mal sehen, was mir besser gefällt.

Wie auch immer, der Branch ist noch nicht geschlossen. Und wenn ich mir die lebensfeindlichen sommerlichen Temperaturen vorstelle, wird es mir heute wohl eher schwerfallen, meine kühle Wohnung zu verlassen und es wird vielleicht noch die eine oder andere Änderung geben.

Eine Tag Cloud

Eine Tag-Cloud mit allen zur Zeit 579 Tags. In einem Blog ohne festgelegtes Thema ist das vermutlich eher eine Spielerei als eine Seite mit wirklichem Nutzen. Wer möchte sich schon durch eine Wüste von etlichen Hundert Links klicken?

Ich denke, allein die größer dargestellten Tags könnten interessant sein, da diese – zumindest in meinem Blog – Grundthemen, also gewissermaßen Kategorien darstellen, die immer wieder aufgenommen werden. So habe ich etwa den Tag Serienjunkie mit einer Vielzahl von Posts. Einzelne Posts mit dem Tag haben dann noch weitere Tags zur Spezifizierung mit dem Namen der Serie, der IP oder sonst was.

Wie auch immer, nette Fingerübung. Die Größe ergibt sich aus dem Prozentsatz der Posts zu einem Tag mit der maximalen Anzahl von Einträgen eines Tags als Grundwert. Den Prozentsatz versehe ich mit einem Multiplikator – ich habe mal die glamouröse 2 genommen – und addiere 100 hinzu, um eine font-size in Prozent zu erhalten.

WIP: Änderung vom Design.

Nachdem das doch eher schlichte Design des Blogs schon das eine oder andere Jahr gesehen hatte, musste ein bisschen Abwechslung her. Also habe ich mich an diesem Vormittag hingesetzt und etwas variiert. Templates sind im Großen und Ganzen so geblieben. Lediglich CSS hat ein paar Änderungen erfahren.

Es ist bisher nicht ganz fertig. Aber ich hatte das Gefühl, es könnte ganz witzig sein, den aktuellen Stand schon mal zu deployen. Wenn ich zu lange damit warten würde, hätte ich noch Zeit, um es mir anders zu überlegen und die Änderungen in einem Branch vor sich hin vegetieren zu lassen, ohne dass die Anpassung je online geht.

Bloggerrolle

Der Thomas ist ganz schön umtriebig: Nicht nur, dass er sich um den famosen Uberblogr Webring kümmert, der bei jedem Besuch größer und größer zu werden scheint. Nun gibt es auch noch eine BloggerRolle.

Die BloggerRolle ist ein Ping-Service oder Update Monitor, der benachrichtigt (angepingt) werden kann, wenn sich im Blog etwas tut.

Ich mag derlei Dienste, da man immer wieder auf interessante, neue Blogs stoßen kann.

Blogpflege

Seit wenigen Monaten gehe ich morgens alle Einträge vom gleichen Tag der letzten 24 Jahre durch, um Inhalte und Links zu prüfen und ggf. Formatierungen anzupassen. An manchen Tagen sind das einige. Auch mal gern mehr als 24. Gerade im ersten Jahrzehnt waren meine Einträge eher kurz – noch kürzer als heute – und an manchen Tagen waren es dafür dann aber auch ein paar mehr.

Eine ganze Weile habe ich das nun durchgehalten, aber seit ein paar Tagen überkommt mich immer wieder das Keine-Lust-Gefühl. Und außerdem kann ich den Tag nächstes Jahr machen. Aber das wird schon wieder. Heute war so ein Morgen. Aber ich habe die Kurve bekommen und bin die Posts durchgegangen, und eine ganze Reihe der heutigen Posts habe ich versteckt.

Geht ein alter Link ins Leere oder zeigt heute auf eine Seo-Spam-Casino-was-auch-immer-Seite, versehe ich den Link mit einem rel nofollow, der dann mit pointer-events: none; und text-decoration: line-through; ausgezeichnet wird und somit in halbwegs modernen Browsern auch nicht mehr klickbar ist.

Ab und an habe diese Posts keinen weiterführenden Inhalt, der über den Link hinausgeht. Selten mal ein mehr oder weniger gehaltvoller Kommentar von mir, dessen Sinn kaum zu entschlüsseln ist ohne den Kontext des Inhaltes, der vormals hinter dem Link verborgen war. Ich neige dann dazu, diese Posts auszublenden. Allerdings hadere ich mit mir, ob das der optimale Weg ist.

Voll lästig!

Ich schaue jeden Morgen – oder im Verlauf des Tages – über die Post vom gleichen Tag der vergangenen Jahre. Und jedes mal wenn mir ein Link unterkommt, der nicht mehr funktioniert (404, SEO-Bullshot, Host existiert nicht mehr) und den ich durch nichts anderes Sinnvolles ersetzen kann, versehe ich den Link mit einem rel="nofollow".

Links mit diesem Attribut bekommen den die CSS Eigenschaften pointer-events: none; und text-decoration: line-through; zugewiesen. Dh. der Link kann pr Klick nicht mehr verfolgt werden und ordentliche Bots folgen dem Link auch nicht mehr. Über dem Post gibt es dann eine Meldung, wie auch bei diesem Post:

Dieser Post enthält x Links, die nicht mehr erreichbar sind, und wurden mit dem Attribute rel="nofollow" gekennzeichnet.

Mittlerweile kommen mir immer mehr Markdown Texte mit Links im Markdown Format unter. Die muss ich jedes Mal in einem HTML-Tag umwandeln, wenn ich das rel="nofollow" einfügen möchte. Das ist voll lästig. Da muss ich mir mal einen Automatismus aus den Fingern saugen.

Nett zu sehen. Thomas bietet nun einen Update Service für den UberBlogr Webring. Auf verschiedene Art kann man dort ein Update seines Blogs bekanntmachen. Automatisiert oder manuell, je nach Wunsch. Mit seinen 138 Mitgliedern und den Features auf der Seite ist das ja schon beinahe ein Verzeichnis als einfach nur ein Webring. Finde ich gut!