Weblog · Seite 5

Neue Homepage

In den letzten Wochen habe ich heimlich, still und leise – eigentlich immer nur dann, wenn ich gerade mal Lust hatte – eine neue Homepage gemacht. Das wirkt insofern auf das Journal aus, dass die ominöse Startseite verschwunden ist und direkt die Seite mit den jüngsten Einträgen gezeigt wird. 

Ich war viel zu faul, um ein One-Page Template selbst zu machen, und habe mir stattdessen für ein paar Euro ein nettes Template auf ThemeForest gekauft. Außerdem steht der zeitliche Aufwand beim Selbstgestalten in keinem Verhältnis zum Kaufpreis.

Something I missed

Now I realized what was missing all the time since I moved my journal to WordPress. It’s the so called blogroll, the friendly list of weblogs and sites you like and follow. I can remember there has once been a link section in WordPress, but after version 3.5 the section disappeared. The data structure remained but the Admin thingy vanished.
Why in hell is there a reason to do this. Back in the early years of the last decade the blogroll was an essential feature of weblogs in general. Everybody in the blogosphere had one.

I am not sure why WordPress ditched this feature. There might be some technical reasons I actually can not think of. But since Worpdress is by far the most used blogging platform on the web this might be a reason why the blogroll more and more keeps disappearing. Those who started blogging just recently might probably never heard of a blogroll.

Using the plugin Easy Enable Blogroll the feature comes right back to the Admin Panel and there is no more reason not to recommend sites you like. I sorted old and unfortunately unavailable links out of my old roll and placed it on the explore page waiting to be extended with more interesting sites.

Neues Blog – neues Glück

In der Vergangenheit habe ich ja schon das eine oder andere Blog eröffnet und dann vernachlässigt und letztendlich wieder geschlossen. Häufigster Auslöser war die Unzufriedenheit mit meiner doch sehr in die Jahre gekommenen Software, mit der mein Journal angetrieben wird. Damals gab es noch keine sonderlich spannende Auswahl an Weblogsystemen. Movable Type, Blogger, Sunlog. Mehr fallen mir einfach nicht ein. Von WordPress, Habari & Co. war am Horizont noch weit und breit nichts zu sehen. Und die og. haben mir einfach nicht gefallen. So dass ich kaum eine andere Chance hatte, als selbst ein paar Zeilen zusammenzuschreiben.

Nach knapp über 15 Jahren habe ich nun wirklich keine Lust und Zeit wegen jeder Kleinigkeit an der Software herumzupfriemeln. Ganz zu schweigen von Änderungen am Layout. Bei einer Software wie eg. WordPress investiere ich ein paar Euro in ein nettes Theme und erspare mir Stunden der Arbeit. Für die nähere Zukunft habe ich mir lediglich vorgenommen, die bestehenden Einträge in diese WordPress installation zu importieren.

Mein Blog feiert Heute seinen 13. Geburtstag

Es kommt mir nicht wirklich wie vor ein Jahr, dass ich den letzten Geburtstagspost für mein Blog geschrieben habe. Seitdem hat sich auch nicht so viel getan – 118 Einträge – obwohl ich den Neujahrsvorsatz gefasst hatte wieder mehr zu Bloggen.

Mein Photoblog ist in der Zwischenzeit auch zum Stillstand gekommen und wurde durch eine weniger blockartige Seite ersetzt. Da fällt es nicht so auf, wenn ich nur alle Jubeljahre mal ein neues Foto unterbringe und die meisten Fotos sind ja ohnehin schon in diesem Blog gelandet.

Usabilitytod

Eigentlich hatte ich die Tage vor dieses Blog durch eine Habari Installation zu ersetzen und mal neu zu starten. Also schnell Habari installiert und ein wenig an einem Theme gedreht und war eigentlich guter Dinge bis der Usability Tod kam:

Der Eintragseditor glänzt durch eine gewisse Schlichtheit – was ich als sehr lobenswert empfinde – eine Textarea, zwei Input Felder für Titel und Tags und ein Save/Publish neben einem Delete Button. Liegt der Fokus nun eg. auf dem Tag Input Feld und drückt man Return wird das Formular versandt. Allerdings mit der Delete Funktion als Aktion. Und dann war der Eintrag weg. Gelöscht… *gna*

Ich glaube, das war mein dritter Anlauf auf Habari umzusteigen.

five years of non-profit and non-corporate blogging

Vor einem Monat habe ich mir noch vorgenommen, zum fünften Jubiläum ein fettes, neues Design, ein angefahrenes Feature oder sonstwas an den Start zu bringen. Aber so sollte es nicht sein.

Ich könnte jetzt natürlich behaupten, mir fehlt die Zeit. Aber das wäre nur die halbe Wahrheit. Mir fehlte auch ein wenig die Lust, mich hinzusetzen und mir nächtelang den Kopf zu zermartern, was gehen könnte. 🙂

Heute vor fünf Jahren ging das Weblog Journal mit dieser wohlgepflegten Datenmenge an den Start.

Und nun zum fünfjährigem Jubiläum ein tiefsinniger und intelligenter Artikel über die Blogosphere und die Entwicklung der selbige als packende Retrospektive getarnt?

Nein, an sich sind längliche Artikel bei mir eine Seltenheit. Ich bin eher der Typ für die paar Zeilen auf die Schnelle. Wenn ich stundenlang über einen Eintrag nachdenken wollte oder recherchieren wollte – also wenn ich generell Spass daran hätte – hätte ich auch Journalist werden können. Vielleicht für ‘ne bekackte Computerzeitschrift mit dem »aussagekräftigen« Terminus »Professional« im Titel. Aber nein, die Freude an derlei Dingen hat sich mir noch nicht offenbart.

Das deckt sich auch viel eher mit meinem Verständnis vom Bloggen. Kurze Einträge, sinnfrei oder informativ, unterhaltsam, unjournalistisch, ungeprüft, subjektiv, polarisierend, anmassend, selbstverliebt, wie auch immer.

Auf den kleinen Happen kommt es an.

blo.gs wird verkauft

Was muss ich da in einem Rundschreiben von Jin Winstead lesen? blo.gs wird nun endgültig im Laufe des Juni verkauft. Und man hat jetzt noch die Möglichkeit, seine Nutzerdaten zu löschen.

Es soll zwar keine Änderungen an den Datenschutzrichtlinien geben und alles soll tiefer, fester, schöner und besser werden, aber man kann leider nicht verraten, wer der Käufer sein wird.

Dead End Blogs

Blogs ohne Blogrolle oder einer ähnlichen Linkliste könnte man auch auch Anti Surf Blog oder Dead End Blog nennen. Kommt man dort an ist die Reise erstmal vorbei, man ist so aus dem Fluß gerissen.

vom Wetter Überrumpelt

Das ist nicht lustig! Halt den Arm aus dem Fenster, kein Regen, gehe runter und aus der Haustür heraus, Wolkenbruch übelster Art. Das Spielchen habe ich heute schon zweimal mitgemacht. Es reicht! Ich gehe nicht mehr einkaufen. Und wenn ich verhungere …

Alternativ erfreue ich mich gerade an Liferea – ein GNOME/GTK Feed Reader. Laut Entwickler ist Liferea still under development. Aber ich muß sagen – und hoffen – dass da nicht mehr so viel hinzukommen wird. Macht genau das, was ich mir wünsche: ein paar Feeds lesen, disee anzeigen, und das Ganze in schnell und gut.

  • Importiert OPML1
  • Subscriptions per D&D zwischen Ordnern verschieben
  • Induviduelle Updatefrequenz
  • Zeigt Fehler in Feeds ordentlich an

Was will man mehr.

Ich werde den zu Hause mal anstelle von Bloglines benutzen. Und sehen, ob ich damit glücklich bleibe.

Linkliste erneuert

Mal was Internes. Soll aber nicht häufiger vorkommen, keine Bange. Ich habe die Linkliste durch meine Blogrolle ersetzt, da ich die andere nicht mehr weiterpflegen wollte.

Die Liste entspricht meiner blo.gs Favoritenliste, allerdings alphabetisch und nicht nach der letzten Aktualisierung sortiert. Wenn sich dort jemand nicht wiederfindet, ist das keine böse Absicht, sondern liegt einfach daran, daß ich den Eintrag vergessen habe, oder das Weblog wird bei blo.gs nicht gefunden. Wenn dem so ist, bitte mal kurz anpingen.

Weblogger

Was ich nie verstehen werde, ist die Aufregung einiger sog. Weblogger, wenn man sie als Tagebuchschreiber bezeichnet. Umgekehrt hätte ich dafür Verständnis. Tagebuchschreiber erbringen zumindest eine kreative Leistung und nicht selten eine intellektuelle.

Weblogger spazzeln ein paar Links zusammen und kommen sich vor wie ein König. In der Grundschule bekommt man für solche Arbeiten ein Fleißsternchen. Wenn solche Leute schon zwischen beiden unterscheiden müssen, wäre es zumindest wünschenswert, nicht den Bezug zur Realität zu verlieren.

Am langweiligsten sind jene – ich nenne sie mal Heise-Kommentatoren – die täglich nichts anderes machen, als auf die gängigen Newssites zu linken. Dass auch bspw. bei Heise mal ein verlinkenswerter Artikel zu finden ist, ist unbestreitbar. Aber um die zu kommentieren, gibt es dort doch schließlich das Troll-Forum.