Nikon Z7 · Seite 32 (Seite: 32)

Willkommen im Schlammloch

Als ich gegen Mittag einen kleinen Rundgang durch die Nachbarschaft gemacht habe, bin ich auch am Döner ein paar Meter die Straße runter vorbei gekommen. Auf den Stufen vor dem Eingang stand der Inhaber. In einem kurzen Gespräch hat er seinen Missmut über die Baustellen auf der Hattinger Straße zum Ausdruck gebracht.

Es kommen immer weniger Kunden bis zu dem Laden, da kaum jemand durch den Matsch laufen will. Und Parken ist nahe des Ladens auch nicht mehr möglich. Wen die Pandemie nicht kaputt kriegt, den schafft die Baustelle.

Ich denke, der Stadt Bochum ist es eh scheiß egal, was auch den anliegenden Gewerbetreibenden wird. Wie kommt man auf die Idee, während der Pandemie, wo es ohnehin schon den meisten Geschäften nicht übermäßig gut geht, noch mehr Erschwernisse aufzustellen.

Craft

Da ich ständig auf der Suche nach der ultimativen App für Notizen und Organisation bin, halte ich Sachen mehr und mehr in einem Notizbuch fest, da ich den Inhalt dann beim Wechseln zur nächsten App nicht migrieren muss.



Wie auch immer. Kommen wir zur nächsten App: Craft.

Auch wenn die Seite sehr nach "viele, viele bunte Smarties" aussieht, ist Craft bisher mein Favorit unter den Notiz Apps.

Der Clou sind die sog. Spaces. Bei jedem Space kann separat ein Ablageort für die Daten festgelegt werden. Das kann der Cloudspeicher des Herstellers sein, aber auch ein Ort im lokalen Dateisystem des Gerätes oder einem anderen Cloudspeicher. Eben jenem, dem man das geringste Mißtrauen entgegen bringt.

Die einzelnen Notizen - im Craft-Jargon "Dokuments" genannt - sind ein hierarchisches Sammelsurium aus "Blocks" und "Pages". Technisch wird jedes Document in einem separaten JSON File verwaltet. So besteht im Worst Case, wenn Craft aus irgendeinem Grund nicht mehr verfügbar sein sollte, die Möglichkeit die Notizen zu rekonstruieren. Vorausgesetzt man benutzt nicht den Cloud Speicher des Herstellers.

Notizen werden in Ordnern verwaltet. Wobei es sich nicht um Verzeichnisse im Dateisystem handelt sondern um Definitionen in einer weiteren JSON, über welche die Dokumente referenziert werden.

Neben klassischen Notizen gibt es eine Kalenderansicht. Dort können Events aus den im System bekannten Kalendern eingeblendet werden und je Tag kann eine Notiz erzeugt werden, die die gleichen Feature zur Bearbeitung hat, wie eine normale Notiz. In einem gesonderten Space könnte damit ein digitales Bullet Journal veraltet werden. Witzige Idee eigentlich.

Bearbeiten von Tabellen und Codeblöcken klappt ganz gut. Exportfunktion als PDF oder Markdown und weitere gibt es auch.

Die MacOS App ist schlicht und schnell und lässt sich insgesamt besser bedienen als Evernote, bei dem ich viele Funktionen garnicht benutze, die es eigentlich ausmacht.

Eine Android App würde ich mir noch wünschen. Da hat Evernote leider wirklich die Nase von. Auch wenn die Handy Apps von Evernote etwas schmerzhaft sind.

Nikkor Z 40mm F/2

Auch wenn Nikon Festbrennweiten mit F/1.8 und Zoomobjektive mit F/4 für das Z-System anbietet, die ja dankenswerter Weise schon etwas kleiner sind als lichtstärkere Modell, sind ich diese nicht wirklich klein. Um so willkommener sind die beiden kompakten Festbrennweiten, die Nikon zuletzt vorgestellt hat.

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Der dunstige Blick aus dem Schlafzimmerfenster

Der Dunstige Blick Aus Dem Schlafzimmerfenster
Nikon Z 7 · NIKKOR Z 40mm f/2 · f/5.6 · 40mm · 1/100s · ISO 180

Der dunstige Blick aus dem Schlafzimmerfenster am Morgen. Dunstig, aber nicht nebelig und somit trist. Also auch irgendwie herbstlich. Aber auf jeden Fall passend zur Laune.

Aber Heute mal mit 40mm und nicht mit 50mm. Ein kleines bisschen weiter.

Als ich neulich das Nikkor Z 40mm mal nicht als Bestellware gesehen habe, habe ich direkt zugegriffen. Es ist aus Plastik und es ich klein. Noch kein "echtes" Pancake, aber derweil neben diesem ominösen 7Artisans 35mm f/5.6 wohl das kleinste und mit Autofokus.

Später mehr dazu, wenn ich es mal eine Weile im Gebrauch hatte.

Baustellenreport

Alter Falter! Macht das Ding einen Krach.

Ich hab ja nun keine Ahnung von Straßenbau, aber ich kann mir grob vorstellen, dass so ein "Staubsauger" benutzt wird um keine Leitungen und Rohre im Boden zu beschädigen. Aber das pfeifende Ding ist unangenehmer als eine Armee von Baggern.

junger Sheng von einem alten Gushu

So mag ich Pu-erh. Frische Ernte von einem alten Baum. In 2017 hatte ich mal einen fantastischen Nord- und Südhang-Blend. Kein mineralischer Geschmack, kaum Bitterstoffe, sofort mit der ersten Tasse süss. Fruchtig, Pflaume, Steinobst. Spätere Ernten kamen leider nicht mehr in die Nähe des Geschmacks, da sie idR. aus niedrigerem Anbau stammten.

Aber dieser spielt fast in der gleichen Liga.

Junger Sheng Von Einem Alten Gushu

Bio Gyokuro Shincha 2021 Homare

Nach über einem Jahr trinke ich mal wieder einen Gyokuro. Aber ein süßlicher Shincha mit einem nicht übertriebenen Umami. Ich habe noch genug Umami aus meiner vorangegangenen Gyokuro-Phase.

Aufgegossen in einem nigelnagelneuen Shiboridashi mit ca. 130 ml auf einen guten Teelöffel mit 65 °C. Erster Aufguss mit gut einer Minute, der zweite mit 30 s und der letzte mit 45 s. Einen vierten Aufguss gibt der Tee IMHO nicht her.

Vom Händler gibt es ein Video mit der Vorstellung des Tees.

Bio Gyokuro Shincha 2021 Homare 01

Bio Gyokuro Shincha 2021 Homare 03