
Die gelbrote Taglilie – eine alte Bekannte hier im Blog. Wenn der Herbst sich momentan eher von der grauen Seite zeigt, will ich das Netz mal mit ein bisschen Farbe aufhellen.

Am frühen Mittag habe ich mal eine Regenpause genutzt, um zumindest mal ein Stündchen vor die Tür zu kommen und eine Runde durch das Weitmarer Holz zu machen. Und kaum war ich zu Hause, fing es wieder an zu gießen. Glück gehabt. So weit, so unspektakulär.
Im Frühling hatte ich mir mal ein Paar gefütterte Barfußschuhe zugelegt, da ich keine Lust mehr auf kalte Füße hatte, da die anderen Latschen wirklich dünn und luftig sind. Natürlich wurde es dann direkt warm, und so standen die Schuhe nun ein halbes Jahr im Regal herum. Bis heute.

Ja, die Frage klingt ein wenig seltsam, wenn Pilz mit „z“ geschrieben wird. Lust auf ein Pils?
, klingt da gleich ganz anders. Für Letzteres könnte ich mich – trotz der frühen Uhrzeit – doch begeistern. Ich habe das Gefühl, dass mir eine fantastische Arbeitswoche bevorsteht.
Das Foto entstand unter einem Baumstumpf. So ist der Pilz eigentlich nach unten gewachsen. Aber das passte mir nicht so in den Kram, als ich das Foto etwas zugeschnitten habe. Tatsächlich kommt so ein Foto nicht in 2:1 aus der Kamera.
Außerdem stellte sich heraus, dass die Nikon ZR wohl erst gegen Ende Oktober in den Handel kommt. Bis dahin kann noch viel passieren. Wie bspw. eine Z7 III oder ein Umzug. Wer weiß schon, was morgen kommt.
Pilze sprießen und das Grün weicht langsam.
Heute war das perfekte Wetter für einen kleinen Sonntagsspaziergang durch die Gemeinde. Auf dem Weg zum Weitmarer Holz kann ich langweiligen Straßen folgen oder einen kleinen Umweg über den Städtischen Friedhof Weitmar machen. Wobei der Friedhof weder groß ist noch historische, alte Gräber beherbergt. Eigentlich nur eine ruhige Ecke.
Meistens.
Heute konnte ich beobachten, wie sich zwei Paare gesetzten Alters in die Wolle bekommen haben. Ein Paar war mit einer traurigen Entschuldigung eines Hundes – nur unwesentlich größer als eine Katze – unterwegs, und der hat auf den Weg uriniert. Oha! Da kann man schon mal laut werden, dachte sich der Fred des anderen Paares, das gerade in dem Augenblick vorüberging. Kein Handgemenge. Keine FSK-18-Markierung.

Der Sommer gibt sich zum Schluss noch einmal von seiner „besten“ Seite und kommt mit satten 28 °C daher. Für mich schon zu viel. Aber ich bin auch keine wechselwarme Lebensform.
Das Foto ist allerdings nicht von heute. Aber an dem Tag war es ebenso warm, wenn nicht noch unangenehmer. Der Kollege sonnte sich auf einer Mauer und ich hatte auch praktischerweise gerade ein langes Glas dabei.
Fällt auf, dass ich mit Wärme und Sommer im Allgemeinen nix anfangen kann? Aber es sieht so aus, als wäre das dann endlich der letzte zu warme Tag gewesen.

Wann immer ich Struktur interessanter finde als Farbe, entscheide ich mich für eine schwarz-weiße Ausführung. Den dunklen – um nicht zu sagen schwarzen – Hintergrund erzielt man bei Nahaufnahmen relativ einfach, wenn ein Subjekt in der prallen Sonne steht, die Blende weit geöffnet und der Hintergrund weit genug entfernt ist. Bei der Nachbearbeitung dann noch ein wenig den Schwarzwert senken und ggf. ein wenig Vignettierung hinzufügen. Bei diesem Foto habe ich zusätzlich ein wenig künstliches Rauschen hinzugefügt, damit es nicht so klinisch rein rüberkommt.

Ein Reiher auf einem Bein. Reiher stehen oft auf einem Bein, um Energie zu sparen, Wärmeverlust zu reduzieren und ihre Stabilität im Wasser zu erhöhen.
Wie bei Flamingos können Reiher ihr Körpergewicht fast ausschließlich über das Standbein tragen, ohne dass die Muskulatur dauerhaft stark angespannt sein muss. Durch eine Anordnung von Sehnen, Bändern und Gelenken wird das Bein quasi „eingeschlossen“ und hält das Gleichgewicht passiv.
Das angezogene Bein liegt nah am warmen Körper, wodurch etwa die Hälfte der sonst über die Füße abgegebenen Wärme eingespart wird.
Außerdem verbessert das einbeinige Balancieren die Stabilität im seichten Wasser. Mit nur einem Bein verringert sich natürlich der Widerstand.