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Bitte nirgendwo stören

Wenn ich mein Google Pixel mit dem Display nach unten hinlege, wird ein „Nicht stören“-Modus aktiviert und es nervt nicht mit irgendwelchen Benachrichtigungen oder womöglich akustischen Signalen. Ich mache davon recht häufig Gebrauch, wenn ich meine Ruhe habe will oder mich konzentrieren muss und mich eine Störung rausreißen würde.

Ich könnte mir bei einem iPhone auch so ein Feature vorstellen. Und da die Dinger in der Regel mit der iCloud verbunden sind, könnte man diesen Status doch auch wunderbar auf andere registrierte Geräte übertragen. Wenn ich also mein Handy auf den Bauch lege, wechselt auch automatisch mein Notebook und iPad in einen „Nicht Stören“-Modus.

Ist wohl klar, dass es kaum einen Weg gibt den Status vom Google Pixel auf ein Apple Gerät zu syncen. Aber zwischen Apples iDingern sollte das doch machbar sein. Gibt’s da vielleicht sogar was?

Stage Manager. WTF?!

Nach dem Update auf macOS Ventura habe ich mir natürlich mal den Stage Manager angeschaut. Sieht nett aus aber ich bin mir nicht sicher, welches Problem Apple damit lösen möchte. Eigentlich erzeugt es in meinem Kopf eher neue. Allerdings benutze ich Maus oder Trackpad nur benutze, wenn es nicht anders geht oder mit Tastatur zu nervig wird.

Wenn ich Magnet anstelle vom Stage Manager benutze um mir eine Anordnung von Fenstern zurecht zu legen, bin ich mit wenigen Tastenkombinationen am Ziel. Und ich muss sagen, das kommt eher selten vor.

Vielleicht gehöre ich auch einfach nicht mehr zu diesen jungen, hippen Apple Users, die onanierend um den Schreibtisch rennen, sobald Apple ein neues Kinkerlitzchen hervorbringt.

Und tadaaa: Ein Bug. Natürlich! Nachdem ich einmal den Stage Manager aktiviert hatte, werden Icons auf dem Desktop nicht mehr ganz rechts am Rand geordnet, sondern eher in der "zweiten Spalte", wenn ich "Stapel verwenden" oder "Sortieren nach x" aktiviert habe. Auch wenn ich den Stage Manager wieder ausgeschalte. Ein Neustart löst das Problem...

Das ist auch wieder sehr applesque: Das Update auf iPadOS 16.0 wurde meinem iPad Pro 11" garnicht erst angeboten, aber das Update auf 16.1 nun schon...

Wenn ich ehrlich bin, vermisse ich Spotify

Es ist gerade mal knapp über einen Monat her, dass ich Spotify gegen Apple Music eingetauscht habe und ich habe nicht das Gefühl, dass Apple Music sehr gut in die Schuhe von Spotify passt.

Aber erst das angenehme: Selbst mit der Android App können nun Lossless Alben auch ohne die abartige, kleine Pause zwischen den Titeln angespielt werden. Allerdings animiert mich Apple Music bzw. die App nicht sonderlich herumzustöbern. Und hinzu kommt, dass Vorschläge nicht immer so treffend sind. Bei Spotify habe ich mehr "Neues" kennengelernt. Bei Apple Music wird mir immer wieder das gleiche mehr oder weniger passende untergeschoben.

Ich hätte schon wieder Lust auf das Spotify Premium Abo...

Apples erzieherische Maßnahmen

Das ist auch immer wieder so ein Aufreger: FLACs mit dem MacOS Finder auf ein iDings zu übertragen. Wieso wird mir nirgendwo der Fortschritt angezeigt?! Ich muss auf dem Gerät Foobar2000 öffnen um zu sehen, ob die Alben schon übertragen worden sind. Selbst die Android File Transfer Sache bietet ein Mindestmaß an Komfort und blendet einen Fortschrittsdialog ein.

Alternativ: OpenMTP & MacDroid

Aber es liegt auf der Hand warum das so unangenehm gestaltet ist. Apple möchte, dass man die hauseinenge Musik Buzze benutzt und nicht irengewas „fremdes“ von außerhalb des Apple Ökosystems.

Gesammeltes

Die Woche hat es mich ein wenig erwischt. Nachdem ich in den ersten Wochentagen nicht mal ein Handy in die Hand genommen habe, bin ich auf dem Weg der Besserung.

  • Es gibt nur das, WAS JETZT IST. Normalität IST DAS, was jetzt ist. - da hat der Boris vollkommen Recht.
  • Anfangs hielt ich die Berichte für einen Gag. Aber das Display hat tatsächlich eine Notch. Egal! Ich brauche gerade eh keinen neuen Rechner.
  • Und wenn man so rumliegt, hat man auch nicht viel Besseres zu tun als Gebühren für Netflix & Co abzugucken: Also habe ich mir Squid Game angeschaut. Natürlich nur, um zu prüfen, ob der Hype gerechtfertigt ist. Ja, wusste in der Tat zu überzeugen.
  • Und weil neun Folgen Squid Game wirklich nicht auf eine ganze Woche strecken lassen, habe ich mir noch die ersten vier Staffeln fünf Staffeln von Killjoys angeschaut. Bei den ersten Folgen musste ich noch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Aber trotz aller Mängel schafft die Serie etwas, das viele einfach nicht schaffen: Ich wollte einfach wissen, wie es weitergeht.

Naja, und das war es dann auch schon.

Viel schwieriger als auf die ganzen iCloud-Sachen zu verzichten, ist es wohl, Things nicht mehr übergreifend nutzen zu können, wenn man den iDingern den Rücken kehrt. Und nun Notizen mit Markdown. Das ist wirklich keine gute Entscheidungshilfe...

Apple lossless aber nicht gapless?

Hmm... Ich bin dabei, den Probemonat von Apple Music zu nutzen, um das Lossless Angebot auszuprobieren. Auch wenn laut des angeschlossenen DAC das herauskommt, was Apple verspricht, ist der Spaß leider nicht so richtig gapless. Es sind keine wirklichen Lücken, aber bei den bisher gehörten Alben, die nahtlose Übergänge zwischen den Titeln haben sollten, hört es sich so an, als würden am Anfang eines neuen Tracks ein paar Sekundenbruchteile fehlen. Ist mir aufgefallen bei diesen Alben:

  • Elizium (Fields of the Nephilim)
  • Live at Glastonbury Festival 2005 (H.U.V.A Network)
  • Leaving Home (Solar Fields)

Das iPad (oder MacBook) am USB-DAC ist momentan für mich der einzige Weg, auch Lossless aus einem iDing herauszubekommen. Aber für unterwegs ist das mit dem iPad natürlich nichts. Und ein separater DAC an einem iPhone würde auch keinen Spaß machen. Been there, done that.

Im Wohnzimmer sieht das schon wieder ganz anders aus. Da hat das iPad klanglich einen klaren Vorteil gegenüber einem Android-Gerät, da an den digitalen Audiodaten, die über den USB-Port kommen, nicht wild herumgesamplet wird. Wenn die App 16 Bit mit 44,1 kHz streamt, kommt auch genau das aus dem iPad.

Android ist da etwas „anders“. Der Standard-Audio-Stack von Android resampled auf 48 kHz oder ein Vielfaches. Weiß der Henker, warum. Nur eine Handvoll App (bspw. Onkyo HF Player oder USB Audio Player Pro) nutzt die USB-Audio-Hardware direkt und liefert bitperfect Audio. Na ja, und das meiste lossless Material ist nun mal in Red Book (16 Bit / 44,1 kHz / 1411,2 kbps). Lediglich gekaufte FLAC sind mal mit 24 Bit oder 48 kHz kodiert.

Leider, leider, leider ist Upselling bei Apple ein zu großes Thema. Und man muss schon ein Gerät mit maximalem Speicher zu einem entsprechend astronomischen Preis kaufen, da es wohl nie ein iDing geben wird, dessen Speicher mit einer microSD-Karte erweitert werden kann. Wer will schon ein iPad randvoll mit Musik, sodass man sonst kaum mehr was installieren kann.

Apple Music unter Android sieht eher Mau aus. Gegenwärtig habe ich die Option für verlustfreie Wiedergabe in der Apple Music App für Android bisher nicht finden können. Das mag sich bald ändern.

Nicht minder gespannt war ich auf Dolby Atmos.

Wenn kein geeigneter BlueBooth Kopfhörer angeschlossen ist, muss in den Einstellungen der Music App Dolby Atmos auf Immer eingeschaltet gesetzt werden. Ich musste feststellen, dass ich das wirklich nicht möchte.

Während die wenigen Dolby Titel ganz interessant klingen, wird es bei nicht dafür vorgesehenen Titeln wirklich übel. Das kann natürlich daran liegen, dass ich keinen Bluetooth-Kopfhörer von Apple mit spaßigem H1-Kopfhörer-Chip benutzt habe. Ich will das nicht generell schlechtreden. Es hat mich aber nicht die Socken ausgezogen. Das würde auch bedeuten, dass ordentliches Dolby Atmos nur lossy über Bluetooth geht. Witzig Apple…

Dolby Atmos in Apple Music ist in jeglicher Hinsicht vergleichbar mit 360 Audio bei Tidal. Moderate Auswahl. Evtl. mit geeigneten Kopfhörern ganz okay. Mit den Sony WH-1000X, die den Spaß unterstützt haben, hätte das bei Tidal richtig Spaß gemacht, wenn die Auswahl der verfügbaren Titel in Richtung meines Musikgeschmacks gegangen wäre.

Apples grandiose Usability!

Das iPad ist für mich in dem Augenblick entwertet worden, als ich die Onscreen Tastatur nicht mehr teilen konnte.

Auf meinem uralten iPad konnte die Tastatur in zwei Hälften geteilt werden, auf meinem 11 Zoll iPad Pro aus 2018(?) geht das nicht mehr, weil Apple das nicht will.

Entweder hat man eine winzige, schwebende Tastatur, die man mit einem Daumen bedienen muss oder eine zu große Tastatur an der Unterseite des Bildschirmes. Selbst hochkant ist die so breit, dass das Schreiben von längeren Texten an Unbequemlichkeit kaum mehr zu überbieten ist. Ich muss meine Daumen ausrenken, um an die mittleren Buchstaben zu kommen. Und wenn man das Pad auf den Tisch legt, wackelt es, weil es eine hervorstehende Kamera hat. Ein Pad mit einer scheiß Kamera an der Rückseite?! Hat die jemand auf diesem Planeten schon mal benutzt. Das ist ungefähr so, als würde ich mir ein Pad ans Ohr halten wollen, um damit zu telefonieren...

Und warum will Apple das nicht? Natürlich, damit mehr von diesem verschissenen Zubehör verkauft werden kann. Wer kauft sich nicht gern eine bekackte Tastaturhülle für zighundert Euro? Ich kann mir keinen anderen Grund vorstellen, warum die Usability von einem Gerät sonst beschnitten werden sollte. Wieso nimmt man sonst ein (Software-)Feature weg?

Das iPad Pro 2018(?) war übrigens auch das letzte Gerät, das ich von Apple gekauft habe.

Warum schreibe ich das? Weil mich dieser Umstand gerade erneut wieder aufgeregt hat.

Es ist davon abzuraten die Share Funktion auf iOS Geräten zu benutzen. Da schon mit dem Öffnen des Panels das iDing anfängt zu plappern. Oha! Das muss ja für Influencer und Sozial Media Vögel der totale Alptraum sein.

Apple AirTag

Hmm... neue Hardware interessiert mich zZ. nicht. Die Vorstellung der AirTags hatte ich hingegen doch mit Spannung erwartet.

Aber ich hatte etwas anderes erwartet. Etwas kleineres, dünneres mit einer klebenden Rückseite, die man bspw. an eine TV Fernbedienung kleben könnte. Keine Ahnung wie das technisch hätte funktionieren sollen, aber sowas hatte ich nun von Apple erwartet.

Die meisten Dinge, die ich mal verlege sind nicht viel größer als so ein AirTag. Schade! Für derlei große Knöpfe habe ich leider keine Verwendung. Hinzu kommt, dass ich kein qualifiziertes iPhone für die "genaue Suche" habe.

Wieso habe ich gleich nochmal was Praktisches anstelle eines technischen Kinkerlitzchen erwartet?