The 50 something Journal · Seite 3

Bio Xian You Honey Black

Ein weißer Gaiwan aus Porzellan mit feuchten, entfalteten Teeblättern. Der Deckel lehnt rechts gegen den Gaiwan. Alles steht auf einer Bambusmatte.

Bio Xian You Honey Black

Bei der letzten Teebestellung habe ich wieder mal den „Tee des Monats“ mitgenommen. Die Auswahl des Händlers ist nicht selten recht gut. Dieses Mal war es der Bio Xian You Honey Black. Ein stark oxidierter Oolong mit einem, wie ich finde, sehr sanften Charakter. Nicht so süß, wie ich erwartet hätte. Ich denke, das ist ein fantastischer Oolong-Einsteiger-Tee. Würde ich empfehlen.

Zubereitung ist denkbar einfach. Ein nicht gehäufter Teelöffel für einen 100 bis 120 ml-Gaiwan bei ca. 95 °C für 90 Sekunden und mindestens zwei weitere Male mit 30 Sekunden ziehen lassen.

Neulich auf dem Friedhof

Schwarz-Weiß-Aufnahme eines Friedhofswegs auf dem Matthäusfriedhof in Bochum-Weitmar. Eine gerade, von kahlen, hohen Bäumen gesäumte Allee führt in die Tiefe des Bildes. Die Äste der Bäume bilden ein dichtes, verzweigtes Netz über dem Weg. Im Hintergrund sind Grabsteine und Grünanlagen erkennbar, ein Kreuz steht mittig am Horizont. Die Szene wirkt ruhig, winterlich und stimmungsvoll.
Neulich auf dem Friedhof

Wenn ich mal nicht weiß, was ich fotografieren möchte, oder uninspiriert bin, oder einfach nur keine Lust habe, durch die Gegend zu fahren, dann heißt es: Back to the roots.

Als Jugendliche hatte ich einen Bezug zur gotischen Subkultur, was sich nicht nur durch meine Vorliebe für zünftige elektronische Musik ausdrückte. Ich lungerte auch gern in düsteren Ecken und auf Friedhöfen herum. Und dort entstand auch meine Leidenschaft für Fotografie.

Auf dem Foto ist ein Weg auf dem Matthäusfriedhof in Bochum Weitmar zu sehen.

Nur echt mit Rentier vor dem Rathaus

Wie jedes Jahr wird die Bochumer Innenstadt während des Weihnachtsmarktes von den verdrahteten Rentieren bevölkert. Am Weihnachtsmarkt ist so manches recht verdrahtet.

Ich will nicht sagen, dass die ernsthaft hässlich sind, aber das ist, als ob Familie Shtopottneck jedes Jahr den gleichen, gehegten und verstaubten Weihnachtsschmuck aus dem Keller holt und ihn zum x-ten Mal in Folge aufstellt.

Ich hab's ja gessagt.

Ich habe es ja gesagt: Wenn ich das nächste Mal in die Stadt fahre, sind schon Stände vom Weihnachtsmarkt aufgebaut. Das Dings, das jedes Jahr auf dem Dr.-Ruer-Platz steht, steht schon.
Der Markt in Bochum beginnt übrigens am 20. November.

erste Stände auf dem Weihnachtsmarkt

erste Stände auf dem Weihnachtsmarkt

Der Weinachtsmann mit Schlitten

Der Weinachtsmann mit Schlitten
Der Weinachtsmann mit Schlitten

Es scheint, als würde auch in diesem Jahr der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten wieder über den Dr.-Ruer-Platz „fliegen“. Naja, ist ja auch schon November, da kann man das Gedöns ja schon mal aufhängen. Wenn ich das nächste Mal in der Innenstadt bin, werden bestimmt auch schon die Hütten für den Weihnachtsmarkt aufgebaut sein.

Aufgenommen mit 50 mm und nur ein gaaaaanz kleines bisschen beschnitten.

Sonntagsspaziergang

Das Wochenende mit den zwei Sonntagen. Das Wetter am ersten Sonntag hat nicht eingeladen, einen Fuß vor die Tür zu tun, aber heute am zweiten Sonntag ist allerschönstes Herbstwetter. Also bin ich zum Botanischen Garten gefahren. In der Regel fahre ich dorthin, um Blumen zu fotografieren oder zu schauen, was es Neues an den Lottentaler-Teichen gibt. Heute hatte ich kein langes Makro oder Tele in der Tasche, sondern habe das einfach mal zu Hause gelassen.

Mit dem Bus fahre ich in der Regel bis zur Uni und von dort laufe ich dann runter zum Botanischen Garten. Dann und wann und heute mache ich einen Umweg über die Terrasse an der Mensa. Dort kann man bei klarem Wetter den fantastischen Ausblick über das Ruhrtal genießen.

Panorama: Aufgenommen von der Terrasse an der Mensa der Ruhruni Bochum.

Panorama: Aufgenommen von der Terrasse an der Mensa der Ruhruni Bochum.

Etwas mehr Details hat das Original (17804 × 5792 / 18,2 MB)

Ich will nicht sagen, dass der Ausblick allein einen Ausflug wert wäre, aber wer aus der Gegend kommt und noch nie dort war, dem sei das wärmstens ans Herz gelegt.


Heute gibt es dann mal keine Blumen, sondern den Herbst.

Der Tertiärteich bietet Einblick in die Vegetation während des Tertiärs vor etwa 66–2,6 Millionen Jahren.


Ein Besuch im Chinesischen Garten darf nicht fehlen.

Ich hatte weder Filter noch Stativ dabei. Aber die Kamera kann man gut auf ein Geländer legen, und mit Blende F22 und ISO 31 bin ich bei dem Foto vom Wasserfall immerhin auf eine Belichtungszeit von 3 Sekunden gekommen. Na ja, ich muss halt ein wenig Diffraktion bei geschlossener Blende in Kauf nehmen. Zumal ich keine Lust hatte, die Filtertasche mit durch die Gegend zu schleppen.

Den roten Ahornen gab es hier schon mal aus anderer Perspektive und aus fast doppelt so weiter Entfernung.

in Schwarz, natürlich

Es war an der Zeit, dass ich mir drei neue mobile Devices für Notizen und To-dos anschaffen musste. Sie laufen plattform- und netzunabhängig und lassen sich mit einem Gerät bedienen, das mit einem Stylus vergleichbar ist.

Notizen und Todos

Notizen und Todos

Spaß beiseite. Ich habe in der Vergangenheit neben Things so manche To-do-App ausprobiert, aber nie etwas so Angenehmes gefunden, das auf allen Geräten läuft (Android, macOS, iPadOS und früher auch mal iOS) und mir nicht im Weg steht. Gibt es nicht! Leider ;(

Die einzige dauerhafte Lösung, mit der ich seit Jahren gut leben kann, ist analog. Ich habe ein primäres Notizbuch, das mir als eine Art Bullet-Journal dient und immer zu Hause auf dem Schreibtisch liegt und nirgendwo sonst. Weiterhin liegen in jedem Raum, jedem Rucksack und jeder Tasche diese kleinen Fieldnotes herum, die ich unterwegs nutze oder wenn ich auf der Couch im Wohnzimmer oder auf dem Pott sitze. Sie dienen dazu, alle Gedanken, die mir schnell wieder entgleiten könnten, oder Dinge, die ich machen möchte oder erledigen muss und die mir gerade in den Sinn kommen, festzuhalten.

Einmal am Tag, meist am Morgen, nehme ich mir die Zeit, die jüngsten Notizen und Ideen aufzugreifen und im Bullet-Journal dauerhaft niederzuschreiben oder manchmal auch mit einem Lächeln zu verwerfen. Der Morgen bietet sich an, um wieder über die Jobs zu stolpern, die ich mir gestern vorgenommen habe, um sie heute zu erledigen. Es kommt nicht selten vor, dass mir etwas einen Tag später gar nicht mehr so wichtig ist, und ich mir einfach denke: Ach, scheiß drauf…
Ein fantastischer Filter, um nicht allen Unfug in meinem Bullet Journal aufzunehmen.

BlueCloud

BlueCloud
BlueCloud

Über die Namensgebung kann man sich streiten. Heute habe ich zum ersten Mal den neuen Brunnen „Blue Cloud“ auf dem Husemannplatz mehr oder weniger in Aktion gesehen.

In der Mitte liegt ein seichtes Wasserbecken, das von vier Wasserpendern umringt ist. Nach einem Muster sprühen die vier Spender feine Wasserwolken in Richtung des Beckens. Oder wohin der Wind gerade bläst. Kann ich mir im Sommer nett vorstellen. Es soll noch eine Lichtinstallation dazugehören. Vermutlich durch die Lämpchen zwischen den Stangen gesteuert. Aber davon war heute nichts zu sehen. Vielleicht nur abends? Nur im Sommer oder an Sonn- und Feiertagen?