TextMate

ich muss mich mal korrigieren

Auf den Unselkisten von Apple habe ich bislang mit Begeisterung Textwrangler benutzt. Toller Allround-Editor, wie ich dachte. Aber seit Montag bin ich von TextMate geradezu besessen.

Und ich habe mich ein Jahr lang mit TextWrangler herumgeschlagen und mir die Finger wundgetippt, wobei die Bundles von TextMate das Leben doch viel einfacher machen, da die gezielter auf die Eigenheiten einer Sprache eingehen können.

Also ich würde fast so weit gehen, und sagen, TextMate gefällt mir noch ’ne Ecke besser als UltraEdit. Ja, ich würde sagen, der ist ’ne Lizenz wert.

Naja, im Großen und Ganzen ist Eclipse damit jetzt erst mal aus dem Rennen.

Was mir an TextWrangler gefallen hat

Zum einen natürlich der FTP/SFTP-Client und die schöne und funktionale GUI mit weitreichenden Anpassungsmöglichkeiten. Und in Sachen Texteditor bin ich ein MDE Fan. Denn was zusammengehört, muss zusammenbleiben.

Was mir an TextMate besser gefällt

In einem Wort: „Completion“. Sei es nun die Vervollständigung bekannter Wörter mit der ESC-Taste, oder das Vervollständigen der Snippets aus den Bundles, die man natürlich auf einfachste Weise selbst ändern oder erweitern kann.

Benutzerdefinierte Themes/Presets zur farbigen Syntaxhervorhebung sind grandios, denn je nach Lichtverhältnissen neige ich zu heller oder dunkler Hintergrundfarbe.

Die eigentliche Macht liegt in den Bundles, die wie schon erwähnt zum Einfügen von Schnipseln dienen, aber auch eine funktionale Komponente haben können. Im Prinzip handelt es sich dabei um die Integration von Bash, Ruby, Perl oder sonstwelchen Skripten. Somit sind dem skriptfesten Nutzer kaum Grenzen gesetzt. Obwohl ich sagen muss, der Lieferumfang ist schon ganz okay.