In Reihe und Glied.

In meinem „Homeoffice“ hängt ein Windspiel. Das hängt da schon so lange, dass ich gar nicht mehr weiss, warum es da hängt.
Wenn ich nur mal zum Einkaufen vor die Tür komme, muss ich mit Gedanken machen, was ich zu Hause in den nächsten Wochen oder hoffentlich nicht Monaten fotografieren möchte.
Ich wollte ja ein wenig meine Kreativität fordern. Jetzt habe ich wohl die Gelegenheit dazu…

In der Vergangenheit habe ich bereits zwei Mal ein 365-Tage-Fotoprojekt angefangen und unvollendet nach mehr oder weniger kurzer Zeit wieder fallen lassen.
Ich dachte mir immer, ich hätte nicht genug Abwechslung in meinem Leben um jeden Tag ein Foto machen zu können. Hmm… auch wenn das der Fall sein sollte, ist es dennoch die Kreativität, die fehlt jeden Tag ein Foto zu machen und nicht die Abwechslung im Leben.
Pünktlich zum ersten eine Monats starte ich nun das drittel Mal ein Projekt dieser Art. Vielleicht mit etwas mehr Nachdruck. Wenn ich mir am Tag eine halbe oder sogar eine volle Stunde Zeit dafür nehme, könnte das meinem Wohlbefinden durchaus entgegen kommen. Denn ich denke, dass man das bis zu einem gewissen Grad lernen kann sich vom Alltag für einen kurzen Moment zu lösen und seine kreative Ader „anzuzapfen“. Also, ich hoffe es zumindest…

Irgendwie bin ich Gestern in Essen gelandet. Und mit das sehenswerteste in der Innenstadt ist sicherlich das Essener Münster.
weiterlesen …Ein guter Ansatz den Weg wiederzufinden ist es natürlich auch zum, Anfang zurück zukehren und den Weg wieder dort aufnehmen, wo alles angefangen hat. Ich bin mir gar nicht mal sicher, ob mein Interesse an Fotografie oder an Friedhöfen älter ist. Auf jeden Fall war klar, dass sich beides gut miteinander verbinden lässt.
weiterlesen …In der Propsteikirche St. Peter und Paul an Rande der Bochumer Innenstadt.
Als kleine Challenge für den Juni habe ich mir überlegt einen Monat ausschließlich Schwarz-Weiss-Aufnahmen zu machen. Angefangen beim Profil in der Kamera und natürlich bleibt es so beim Postprocessing, falls noch notwendig. Und vor allem muss ich mal versuchen dem Botanischem Garten fern zu bleiben. Der hat sich ja zu so einer Art Alibiausflugsziel entwickelt, wenn ich den Aufwand scheue, mal ein anderen Ziel anzuvisieren.
weiterlesen …Ordentlich fokussiert ist das Ganze schon wieder etwas weniger abstrakt.

Fachwerkhäuser in der Hattinger Altstadt. Dahinter der schiefe Turm der St.-Georg-Kirche; meiner Taufkirche.
Jedes Mal, wenn ich in Hattingen bin, bietet sich die Altstadt für ein Motiv an. Obwohl ich dort aufgewachsen bin – genau genommen in Holthausen – und jede Ecke kenne und schon tausende Male gesehen habe.

Gestern beim Zug durch die Gemeinde, bin ich auch an der Sternwarte Bochum vorbei gekommen. Ich habe mir zwar nicht die Ausstellung angeschaut, aber Zeit für den Foto war dennoch. Ich habe mich für eine Langzeitbelichtung entschieden. Die Wolken haben sich allerdings nur sehr langsam bewegt, so dass auch bei 4 Minuten Belichtungszeit die Bewegung nur leicht angedeutet wird.