Musik · Seite 22

undicht

Es bleibt einem auch nichts erspart. Es hat allen Anschein, dass das Dach schon wieder undicht ist. An exakt der gleichen Stelle, an der das Wasser schon durchkam, als ich Anfang des Jahres hier eingezogen bin. Das sollte an sich repariert sein, laut Dachdecker.

Es ist nicht so, als würde es richtig durchtropfen. Die Tapete wird leicht feucht und das Wasser, das durch das Dämmmaterial sickert, nimmt wohl auch ein wenig Farbe an, so dass sich eklig gelbe und feuchte Flecken auf der Tapete bilden. Sieht schon komisch aus, so schräg über dem Bett. Aber lassen wir das…

Aber mal von den Flecken abgesehen, soll das nicht mein Problem sein. Hat auch seine Vorzüge, in einer Mietwohnung zu leben. Morgen mal die Hausverwaltung in Kenntnis setzen und der Dinge harren, die da kommen mögen. Wäre natürlich toll, wenn der Hausverwalter eine E-Mailadresse angegeben hätte, dann hätte ich das gleich machen können und dirkt noch ein Foto dran gehängt.

Noch ein Wort zur musikalischen Untermalung des Eintrag:

Kann nur empfehlen mal die Ohren zu öffnen.

April Skies

Ist ja eher selten, daß ich mal was über aktuelle CDs schreibe, da ich Musik idR. nach Lust und Laune kaufe und seltener nach Erscheinungstermin. Heute habe ich mir dann auch endlich »April Skies« von Deine Lakaien gekauft. Die mit dem Kopierschutz, wobei ich allerdings sagen muß, daß es mich nicht weiter stört und der Import am Mac mit iTunes ohne Probleme klappt. Auf einer Datenpartition befinden sich rudimentäre Player für Mac und Windows.

Darüberhinaus habe ich noch die »Enter Forest Exit« mitgenommen, die ich bislang nur als Vinyl hatte. Ohne Plattenspieler eher ärgerlich.

»April Skies« ist so richtig abwechlsungsreich. Deine Lakaien sind nie wirklich eintönig oder gar langweilig gewesen. Aber das Spektrum auf diese CD ist besonders groß, habe ich das Gefühl. Es wird ein Bogen von gewohnt ruhigen, wundervoll instrumentierten Stücken bis über fast schon harte E-Gitarren (Midnight Sun) hin zu quasi tanzbaren Stücken wie »Take A Chance« gespannt.

Gefällt gut. Danke

AudioTon in Bochum

Auf dem Weg von der Innenstadt nach Hause komme ich auf der Alten Hattinger Straße bei AudioTon vorbei, einem HiFi-Händler der gebrauchte und frische Hi- und LoEnd Komponenten mit viel Know How unter die Leute bringt. Der Inhaber ist so ein richtiger HiFi-Liebhaber, kein abgedrehter HiFi-Studio-Besitzer, der Sekt zum Probehören serviert. Im Laden stehen häufig offene Geräte herum und nicht selten steckt er mit beiden Armen tief in einem Gehäuse und repariert oder tuned irgendwas.

Zurzeit steht ein gebrauchter Mark Levinson No. 334 für entspannte 2500 EUR im Schaufenster. Grund genug für ein kleine Schwätzchen. Schätze, der Verstärker hat einen Strom, der so ziemlich jede Membran im Griff hat. Lässt sich aber wohl nur schwer von der Steuer absetzen. Ich habe nicht zugegriffen. Ist für einen Spontankauf vielleicht auch doch etwas viel.

Für den elektronischen Krach, den Du hörst, reicht auch eine billige Sony Anlage vom Marktkauf.

Frauen hatten noch nie Verständnis für die Bedürfnisse eines Mannes.

Bandnews

Vor ein paar Tage schon bekam ich eine E-Mail in der die Seite bandnews.org beworben wird. Schön zu sehen, daß nicht alle Mails dieser Art hirnloser SPAM sind.

Bandnews.org is a search engine keeping track of what is going on in the band scene.

Die Seite sieht freundlich und übersichtlich aus und scheint auch technisch auf der Höhe zu sein. Mal gespannt wie sich das Projekt entwickeln wird.

Das Sonderangebot zur Einführung

Ich bin ja nun kaum begeisterungsfähig für den Onlinemusikkauf. Wenn man mal vom iTMS ausgeht, wo ein Titel für EUR 0,99 über die Leitung geht, kann man locker mit zehn bis 12 Euro für ein komplettes Album rechnen. Da lege ich doch gern fünf oder sechs Euro für eine CD mit Booklet drauf.

Bei einem solchen Sonderangbot hätte ich allerdings auch nicht mehr widerstehen können und hätte jedes verfügbare Fizzelchen an Bandbreite zum Downloaden ausgenutzt. Apple hat bei Einführung des iTMS in Japan für viele Alben fälschlicherweise nur EUR 0,36 berechnet.