Humor · Seite 3 (Seite: 3)

Mein zweiter Corona-Impftermin

Mittwoch, 28.7.2021

So! Diesen Morgen gegen 20 nach 9 bekam ich meine zweite Impfung gegen COVID-19. Ich dachte, ich fange mal an zu schreiben, solange ich noch aufrecht sitzen kann.

Rein organisatorisch lief dieser Termin etwas chaotischer ab als der erste. Ich wurde von hier nach da geschickt, stand in Schlangen an und es waren eine Menge Impfwillige vor Ort.

Nach der obligatorischen kleinen Wartezeit vor der Praxis, um unmittelbare und schwerwiegende Reaktionen abzuwarten, bin ich dann nicht zur nächsten Apotheke gegangen und habe mir dort kein digitales Impfzertifikat ausstellen lassen. Bleibt zu hoffen, dass die Sicherheitsprobleme zügig gelöst werden. Ich verkneife mir auch dumme Witze über gut finanzierte Projekte und deren Ergebnisse. Aber ohne Scheiß! Ich lasse mich ja nicht wegen der guten Laune impfen und ich habe auch keine Lust, ewig mit der Zettelwirtschaft herumzurennen.


Zettelwirtschaft


Momentan – gut drei Stunden nach der Impfung – geht es mir relativ gut. Ich spüre meinen linken Oberarm, in den ich die Impfung bekommen habe. Aber das ist noch weit von einem Schmerz entfernt. Mir ist etwas schwindelig und meine Extremitäten sind etwas schwer. Die halten mich am Boden, sodass ich nicht davonfliege, wenn ich die Augen schließe …

Donnerstag, 29.7.2021

So fühlt sich also eine Grippe ohne Halsschmerzen und ohne Husten an. Nach einer eher unruhigen Nacht hatte ich diesen Morgen, dass ich von einem Zug überfahren wurde. Muskeln und Gelenke schmerzen, mein Kopf platzt und ich habe eine deutlich erhöhte Temperatur.

Freitag, 30.7.2021 – Eigentlich unverändert.

Ich kann mich zwar nicht erinnern, wann, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich in der Vergangenheit schon das eine oder andere Mal geimpft worden bin. Und ich denke nicht, dass es mir danach so erging wie bei dieser Impfung.

Im Fieber frage ich mich beinahe, ob Leugner, Impfverweigerer und sonstige Armleuchter vielleicht doch recht haben und die Impfung eine großangelegte Aktion zur Populationskontrolle ist. Allerdings ist die Regierung nicht so gut organisiert, dass so was vertuscht werden könnte …

Sonntag, 1.8.2021 – Überstanden

Ich habe mir heute noch einen Tag Ruhe gegönnt, aber ich habe das Gefühl, dass ich es nun überstanden haben sollte. Und in gut zwei Wochen sollte dann ein vollständiger Schutz vorherrschen. Ich bin ja eher skeptisch, was den Schutz gegen neue Varianten angeht.

Meine Maus ist defekt!

Alle paar Meter bleibt sie stehen und verharrt dort. Als ob sie ein Raubtier sehen würde und ich Schockstarre verfällt. Nach einem Fingerschippen geht's weiter.

Ich habe vom Schnippen Blasen an Mittelfinger und Daumen.

Ach ja, und der Doppelklick über's Scrollrädchen geht auch nicht mehr. Und ich habe das Gefühl, dass sie langsamer geworden ist. Na ja, ist ja auch schon was älter.

An sich kein Thema. Einach ersetzen. Aber alle coolen Mäuse, die ich finde, sind ohne Kabel. Aber Maus und Tastatur sind per Kabel am Monitor angeschlossen und so können die beiden direkt mit jedem Rechner, der per USB-C am Monitor hängt, ohne dass ich irgendein BlueTooth- oder Button-Geshizzle machen muss.

Das ist so meine kleine Vorstellung von Luxus.

Mein erster Corona-Impftermin

Am 25.6. hatte ich vormittags um viertel nach elf meinen ersten Corona-Impftermin.

Gegen halb elf war ich da und stand ein wenig in einer Schlange vor der Praxis bis es dann so weit war. Impfpass, Einwilligung und Versichertenkarte geprüft und dann ein kleiner Piks.

Nach der Impfung habe ich in der Umgebung noch zehn Minuten auf einer Bank gesessen um unmittelbare und schwerwiegende Reaktionen abzuwarten.

Nach wenigen Augenblicken habe ich gespürt, wie der eingeimpfte Chip von Bill Gates aktiviert wurde.
Das Positive zuerst: Es ist bereits Windows 11 vorinstalliert. Also kein nervtötendes Update.
Das In-Eye-Display im rechten Auge konnte ich sofort aufrufen. Für das Dual-Eye-Setup wird meine etwas ältere Gehirnversion bisher nicht unterstützt. Das wird aber mit dem Update in etwa einem Monat kommen. Ich kann die zweite Impfung mit dem Service Pack kaum erwarten.

Ansonsten tat sich nicht viel. Ich hatte das Gefühl, die Erde würde sich spürbar schneller drehen und ich benötigte zwei Anläufe, um von der Bank aufzustehen. Auf dem Weg zur S-Bahn breitete sich ein leichtes Drücken im Hinterkopf aus. Bis ich dann wieder zu Hause war, wurde daraus ein solider Kopfschmerz.

Bisherige Begleiterscheinungen sind also Kopfschmerzen und Schwindelgefühl.

Heute am 26.6. bleibt das Schwindelgefühl, und der Kopfschmerz ist eher ein moderater Druck und ich fühle mich ein wenig müde und niedergeschlagen.

TeaTimer

Hmm… nachdem sich die jüngst benutze Smartphone App letztendlich als nicht so optimal wie erhofft entpuppt hat, habe ich nochmals nach einer Standalone-Lösung geschaut.

Nach ausgiebiger Recherche bin ich auf ein geeignetes elektronisches Gerät gestoßen, dass den signifikanten Teil meiner Anforderungen erfüllt. Eigentlich bin ich auf eine ganze Produktpalette gestoßen, die sich hinter dem Zauberwort „Küchentimer“ verbirgt.


Der Timer im Kontext seines Einsatzbereichs

Ich habe mich für ein Modell mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten entschieden.

Neben der Funktion Zeit runterzuzählen, kann das Gerät auch verstrichene Zeit erfassen. Und um das Featureset abzurunden kann das Gerät auch die aktuelle Uhrzeit anzeigen. Ich bin mir aber noch nicht sicher, ob ich die zuletzt genannte Funktionalität wirklich nutzen möchte.

Weiter kann das Gerät benutzt werden, ohne einen Account einzurichten und funktioniert ganz ohne Verbindung zum Internet.

Anständigerweise hat sich der Anbieter gegen ein Abo-Bezahlmodel entschieden. Das Gerät gehört noch einmalige Zahlung quasi mir.

Bisher hat das Gerät meine Erwartungen bei Weitem übertroffen. Verstrichene Sekunden werden ziemlich präzise erfasst und das üppige Display gibt mir auch ohne Brille stets Auskunft den aktuellen Stand der Zubereitung.

Ich bin masslos begeistert und kann dieses Produkt für zeitkritische Prozesse empfehlen.

Zum Schluss sei noch erwähnt, dass es sich hier um meine ehrliche Meinung handelt und ich den Artikel selbst mit meinem eigenen Privatvermögen erworben habe.

Aprilscherze

Humor ist ja nun recht subjektiv und ich finde viele Aprilscherze häufig etwas flach oder vielleicht bin ich mittlerweile auch einfach schon zu abgeklärt, um noch was drauf zu geben. Um so netter, wenn ich mal von einem Scherz kalt erwischt werde.

So erging es mir mit dem Video EILMELDUNG: Ruhetag gilt doch & Cannabis JETZT legal! Neuer MPK-Beschluss von RA Christian Solmecke. Es hat einen kurzen Augenblick gedauert, bis ich bemerkt habe, dass Heute der 1. April ist.

Mal schauen, ob ich im Laufe des Tages noch auf weitere ähnlich unterhaltsame Scherze stoßen werde…

OK. Dann hätte wir da noch Houseplants for audiophiles von John Darko. Das Video ist allerdings schon von Gestern. Und bei Audiophilen kann man sich nie so sicher sein…

Ein Nachruf

Mein Freund der Föhn ist heute in den frühen Morgenstunden an Folgen des ständigen Gebrauchs verstorben. Exakt um 6h55 wurde er ein letztes Mal vom Stromnetz genommen, um seinen ewigen Schlaf anzutreten.

Es handelte sich bei meinem Föhn um einen »richtigen« Föhn mit einem ordentlichen »Whoosh« und keinem jämmerlichen »bsssss« eines kleinen Reiseföhns.

Hinterblieben sind einige nasse Haare und die Perspektive, mir diesen Abend einen neuen kaufen zu müssen.

Diät?

Ich habe was zum Essen einen Stock von trenc bekommen:

  1. Morgens? Eine blumige Tasse frisch aufgebrühten Darjeeling.
  2. Mittags? Eine milde Tasse Weißen oder äußerst milden Grünen Tee
  3. Abends? Zur Entspannung ein warmes Tässchen, Kräutertee oder Fiege. Letzteres auch gern mal kalt und aus der Flasche.
  4. Sport? Extremetraindriving, 2 x täglich über eine Distanz von 100Km. Äußerst anstrengend, äußerst gefährlich.
  5. Bester Longdrink? Long Island Icetea:) Spass bei Seite, wenn White Russian ein Longdrink ist, dann der.
  6. Bestes Bier? Kölsch. Hmmm… Zurücklehnen, kurz wirken lassen, kräftig loslachen. Nein, Fiege natürlich.
  7. Bester Wodka? Der eine klare da. Ach, ich habe den Namen vergessen.
  8. Cocktailtime! Also wenn White Russian kein Longdrink, sondern ein Cocktail ist, dann jener.
  9. Bestes Wässerchen? Vittel
  10. Essen gehen? Ja, gerne. Wann denn?
  11. McDonalds / Burger King? Kommt darauf an, wo ich gerade hingefahren werde.
  12. Sterbebett? Das ist so unverdaulich.
  13. Rot oder Weiß? Pommes lieber mit schön scharfer Currysoße. Mayo eher selten.

Gerdezu obligatorisch geht der Stock natürlich an <arel="nofollow" href="http://blog.robwei.de/rwo2k5/">Robbes und einmal an Jörn.

Programmer Personality Test

Bei Robert habe ich einen Test gesehen: Programmer Personality Test:

Your programmer personality type is:

PHTB

You’re a Planner.
You may be slow, but you’ll usually find the best solution. If something’s worth doing, it’s worth doing right.
You like coding at a High level.
The world is made up of objects and components, you should create your programs in the same way.
You work best in a Team.
A good group is better than the sum of it’s parts. The only thing better than a genius programmer is a cohesive group of genius programmers.
You are a liBeral programmer.
Programming is a complex task and you should use white space and comments as freely as possible to help simplify the task. We’re not writing on paper anymore so we can take up as much room as we need.

Das Tagebuch von Hund und Katze

Nicht nur unsereins führt ein Tagebuch auch die lieben Kleinen auf vier Pfoten frohnen diesem Hobby. Manchmal verblüffend was da so drin steht.

Auszüge aus dem Tagebuch des Hundes

7:00 Uhr – Boah! Gassi gehen! Das mag ich am liebsten

8:00 Uhr – Boah! Fressi! Das mag ich am liebsten

9:30 Uhr – Boah! Eine Spazierfahrt! Das mag ich am liebsten

9:40 Uhr – Boah! Im Auto pennen! Das mag ich am liebsten

10:30 Uhr – Boah! Eine Spazierfahrt! Das mag ich am liebsten

11:30 Uhr – Boah! Heimkommen! Das mag ich am liebsten

12:00 Uhr – Boah! Die Kinder kommen! Das mag ich am liebsten

13:00 Uhr – Boah! Ab in den Garten! Das mag ich am liebsten

16:00 Uhr – Boah! Noch mehr Kinder! Das mag ich am liebsten

17:00 Uhr – Boah! Fressi! Das mag ich am liebsten!

18:00 Uhr – Boah! Mein Herrchen! Das mag ich am liebsten!

19:00 Uhr – Boah! Stöckchen holen! Das mag ich am liebsten

21:30 Uhr – Boah! In Frauchens Bett schlafen! Das mag ich am liebsten!

Auszüge aus dem Tagebuch der Katze

Tag 5.283 meiner Gefangenschaft.

Meine Wärter versuchen weiterhin mich mit kleinen Objekten an Schnüren zu locken und zu reizen.

Ich habe beobachtet wie sie sich den Bauch mit frischem Fleisch voll schlagen, während sie mir nur zerstampfte gekochte Reste von toten Tieren mit kaum definierbarem Gemüse vorsetzen.

Die einzige Hoffnung die mir bleibt, ist die einer baldigen Flucht.

Währenddessen erlange ich Genugtuung in dem ich das eine oder andere Möbelstück zerkratze. Morgen werde ich mal wieder eine Zimmerpflanze fressen.
Heute habe ich es beinahe geschafft, einen Wärter durch Schleichen zwischen den Beinen zu Fall zu bringen und ihn dadurch zu töten. Ich muss einen günstigen Moment abpassen, zum Beispiel wenn er sich auf der Treppe befindet.

Um meine Anwesenheit abstoßender zu gestalten, zwang ich Halbverdautes wieder aus meinem Magen auf einen Polstersessel. Das nächste Mal ist das Bett dran.

Mein Plan, ihnen durch den geköpften Körper einer Maus Angst vor meinen mörderischen Fähigkeiten einzuflößen ist auch gescheitert. Sie haben mich nur gelobt und mir Milchdrops gegeben. Was wiederum gut ist, weil mir davon schlecht wird.

Heute waren viele ihrer Komplizen da. Ich wurde für die Dauer deren Anwesenheit in Einzelhaft gesperrt. Ich konnte hören, wie sie lachten und aßen. Ich hörte, dass ich wegen einer »Allergie« eingesperrt wurde. Ich muss lernen, wie ich diese Technik perfektionieren und zu meinem Vorteil nutzen kann.

Die anderen Gefangen sind Weicheier und wahrscheinlich Informanten.
Der Hund wird oft frei gelassen, kommt aber immer wieder Freude strahlend zurück. Er ist offensichtlich nicht ganz dicht.
Der Vogel dagegen ist garantiert ein Spion. Er spricht oft und viel mit den Wärtern.Ich glaube, dass er mich genauestens beobachtet und jeden meiner Schritte meldet. Da er sich in einem Stahlverschlag befindet, kann ich nicht an ihn ran.

Aber ich habe Zeit.

Mein Tag wird kommen…

aus einer E-Mail von Cordula.