Zwei Enten haben sich gerade eben auf die Wiese hinter dem Haus verirrt. Die halten das hier wohl für Natur. Das passiert also, wenn Vonovia nicht alle 10 Minuten den Rasen auf 5mm mähen lässt.
Manchmal ist der Blick auch aus diesem Schlafzimmerfenster ganz nett.
Wenn der Geruch nicht wäre, könnte man das etwas trübe Wasser der Harpener Teiche beinahe als schön betrachten. Die bläuliche, turquoise Färbung hat schon was. Jenachdem wie das Lift fällt und wie weit man von der Einspeisung des Grubenwassers entfernt ist, erscheint es etwas blauer oder grüner.
Ich denke, nun bin ich mit den beiden eher langweiligen Teichen fertig.
An den Ecken kann man trotz Blende ƒ/5,6 eine üble Unschärfe sehen. Wohingegen alles andere recht scharf ist. Für meine Zwecke ausreichend scharf. Die Kanten sind allerdings ein Knaller. Aber hey, der Spaß hat 50 € gekostet und dass es kein Fuji XF27F2.8 ist, liegt damit wohl auf der Hand, kostet dafür aber auch nur ein Achtel.
Haptisch ist es recht cool. Der Blendenring rastet schön ein und der Fokusring ist angenehm gedämpft.
Fujifilm X-T1 · 50.0 mm · f/1.0 · 50mm · 1/1250s · ISO 200 · OpenStreeMap
Eine kleine, steile Wiese zwischen zwei Waldstücken führt direkt in den Himmel. Der Anblick fasziniert mich jedes Mal, wenn ich neben den Teichen aus dem Wald komme und ich direkt auf den Anstieg schaue.
Aufgenommen habe ich das Foto mit der neulich eingetroffenen TTArtisan APS-C 25mm F2.0. Sehr klein und mit 50 € sehr kostengünstig. Ich denke, die Linse geht ganz OK an einer Zweitkamera. Ab und an sind die extremem Ecken auch be f/5,6 ziemlich verschwommen. Nicht immer. Die Linse wackelt ein bisschen, wenn sie an der X-T1 angeschlossen ist. Aber wer will bei den paar Euro meckern.
Gestern in der Mittagszeit bin ich durch den Botanischen Garten geschlendert. So viel blüht momentan noch nicht. Beete werden neu gemacht und an allen Ecken stehen Steinsockel mit kleinen Skulpturen von Tieren, die man in dem Kontext antreffen kann. Auch käuflich zu erwerben. Und was man dort als echte Lebensform antreffen kann.
Und warum ich das erzähle: Da ich unterwegs nicht fortwährend das Tele gegeben ein anderes Objektiv wechseln möchte, nehme ich ganz gern eine zweit, kleine Kamera mit einem Weitwinkeln oder sowas mit, die im Rucksack nicht ins Gewicht fällt.
Ruhr Uni
Gestern hatte ich die fast 14 Jahre alte Sony NEX-7 dabei. Und mal abgesehen davon, dass das SEL16F28 schon früher eher mässig war und es nicht besser geworden ist, haut es mich trotzdem um, dass eine 14 Jahre alte Kamera so unendlich viel bessere Aufnahmen macht als ein zeitgenössisches Highend Smartphone. Man könnte meinen, dass der Handy Kameraquatsch über ein Jahrzehnt hinter richtiger Kameratechnik zurück liegt.
Spätesten in Lightroom auf dem Monitor wird dann sichtbar, dass ein Smartphone mit all der gepriesenen KI und Computational Photography einfach nur Pixelmatsch erzeugt. Schade! Ich kann mich immer noch nicht mit platzsparenden Handy als Alternative zu eine kleine Kamera anfreunden.
Das Fördergerüst der ehemaligen Zeche Germania ist wohl mittlerweile ein Symbolbild für Bochum. Obwohl es erst in meinem Geburtsjahr den Weg von Dortmund Marten nach Bochum fand.
Eigentlich wollte ich auf den Bismarckturm im Stadtpark, aber es kam alles anders. Inmitten der Pfützen, die beim Entwässern des Teichs im Stadtpark übrige geblieben sind, stand dieser Graureiher einsam herum.
Ich wollte es mir Heute leicht machen, da ich durch den Schnupfen nach fünf Schritten immer noch nach Luft schnappe. Also kurz in die Bahn und Richtung Planetarium / Stadtpark um mal auf den Bismarckturm im Stadtpark zu klettern und nachher vielleicht in den Tierpark am Stadtpark zu gehen.
Aber irgendwie habe allerdings ich das Gefühl, dass mich das Universum Heute ein klitzekleines bisschen ärgern wollte.
Mit der Straßenbahn acht Haltestellen in knapp 18 Minuten. Theoretisch. Nur nicht Heute: Ersatzverkehr. Ein Stück mit der Straßenbahn und dann Umsteigen in den Bus, bzw. Warten auf den Bus. Aber ich bin immerhin zum Stadtpark gekommen.
Als ich nun vor dem Bismarckturm stand, prangerte da ein großen Schild: Geöffnet von April bis Oktober. Nun gut, dann halt nicht.
Google Pixel 7 Pro · Pixel 7 Pro back camera 6.81mm f/1.85 · f/1.9 · 6.81mm · · ISO 47Google Pixel 7 Pro · Pixel 7 Pro back camera 6.81mm f/1.85 · f/1.9 · 6.81mm · · ISO 47
Vielleicht in den Tierpark? Der hat zumindest geöffnet. Mit vielen Besuchern und einem Verhältnis von Kinder zu Erwachsenen von ca. 1000:1 – nicht meine Weilt. Nichts gegen Kindergeschrei. Aber wenn ich es vermeiden kann…
Also wollte ich mich ein wenig an den Teich im Stadtpark setzen und vielleicht Enten, Reiher beobachten und fotografieren.
Und ich bin mir ziemlich sicher, dass der Teich früher auch mal Wasser hatte. Nur jetzt nicht. Und nein, ES sit nicht etwas der Klimawandel sondern eine Sanierungsmassnahme. (Interessantes Video)
Google Pixel 7 Pro · Pixel 7 Pro back camera 1.95mm f/2.2 · f/2.2 · 1.95mm · · ISO 48
Außerdem bin ich etas betrübt, dass das Pixel bei manchen Fotos einen ziemlichen Pixelmatsch erzeugt. Ok, es ist nicht die Kamera App vom PixelOS sondern vom AOSP. Computational photography my ass!
In der Mittagszeit führte mich mein Weg aus dem Dorf in die Innenstadt. Lohnt sich nicht. Ist noch immer eine einzige Baustelle.
Ich will eigentlich gar nicht über wirtschaftliche Aspekte der Umgestaltung der Innenstadt sprechen. Es ist der beschwerliche Weg dort hin. Ich bin vom Hauptbahnhof über die Huestraße und Kortumstraße Richtung Bermuda3eck gegangen. Neben der Uhle und dem Husemannplatz sind an der Fussgängerzone der Kortumstraße mindestens zwei weitere große Baustellen. Den Lärm möchte ich mir wochentags garnicht vorstellen. Ich habe locker drei Jahrean einer Baustelle gelebt. Das war seelisch nicht sehr bekömmlich.
Baustellenfotos von Uhle & Husemannplatz
Wo frühe mal die Uhle war, steht mittlerweile schon ein Rohbau.