
Die gelbrote Taglilie – eine alte Bekannte hier im Blog. Wenn der Herbst sich momentan eher von der grauen Seite zeigt, will ich das Netz mal mit ein bisschen Farbe aufhellen.

Oder vielleicht ist es doch ein Lotus? Soweit ich weiß, unterscheiden sie sich darin, dass Seerosenblätter flach auf dem Wasser liegen und ein Lotus mehr oder weniger hoch am Stiel aus dem Wasser ragt. Aber auch da bin ich mir nicht zu 100 % sicher, denn die winterharte Seerose schwebt beispielsweise auch ein wenig am Stiel über dem Wasser.
Anfang des Monats gab es schon mal lila Seerosen. Die gibt es nun noch einmal. Aber anders.
Dieses Mal nicht mit einem Tele aufgenommen, sondern mit einem Makro bei Blende 2.
Ich kann mich drehen und wenden, wie ich will, früher oder später habe ich immer wieder das Zeiss Makro Planar 2/100 in der Hand.

Wann immer ich Struktur interessanter finde als Farbe, entscheide ich mich für eine schwarz-weiße Ausführung. Den dunklen – um nicht zu sagen schwarzen – Hintergrund erzielt man bei Nahaufnahmen relativ einfach, wenn ein Subjekt in der prallen Sonne steht, die Blende weit geöffnet und der Hintergrund weit genug entfernt ist. Bei der Nachbearbeitung dann noch ein wenig den Schwarzwert senken und ggf. ein wenig Vignettierung hinzufügen. Bei diesem Foto habe ich zusätzlich ein wenig künstliches Rauschen hinzugefügt, damit es nicht so klinisch rein rüberkommt.

Ach komm! Das hat doch nicht wirklich jemand geglaubt, dass ich erst mal keine schwarz-weißen Blumen mehr poste, oder.
Die helle Blüte auf dem dunklen Grün, kommt in s/w doch viel schöner rüber, als in Farbe.

Ich will mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen, aber evtl. ist das erst mal das letzte Foto aus der monochromen Blumenserie.