
Ach ja, Blumen gehen immer …
Anfang des Monats gab es schon mal lila Seerosen. Die gibt es nun noch einmal. Aber anders.
Dieses Mal nicht mit einem Tele aufgenommen, sondern mit einem Makro bei Blende 2.
Ich kann mich drehen und wenden, wie ich will, früher oder später habe ich immer wieder das Zeiss Makro Planar 2/100 in der Hand.

Wann immer ich Struktur interessanter finde als Farbe, entscheide ich mich für eine schwarz-weiße Ausführung. Den dunklen – um nicht zu sagen schwarzen – Hintergrund erzielt man bei Nahaufnahmen relativ einfach, wenn ein Subjekt in der prallen Sonne steht, die Blende weit geöffnet und der Hintergrund weit genug entfernt ist. Bei der Nachbearbeitung dann noch ein wenig den Schwarzwert senken und ggf. ein wenig Vignettierung hinzufügen. Bei diesem Foto habe ich zusätzlich ein wenig künstliches Rauschen hinzugefügt, damit es nicht so klinisch rein rüberkommt.

Ach komm! Das hat doch nicht wirklich jemand geglaubt, dass ich erst mal keine schwarz-weißen Blumen mehr poste, oder.
Die helle Blüte auf dem dunklen Grün, kommt in s/w doch viel schöner rüber, als in Farbe.

Ich will mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen, aber evtl. ist das erst mal das letzte Foto aus der monochromen Blumenserie.

Ein Cosmea gab es schon eine Weile nicht.
Hmm… Das Nikon S 50mm F2,8 Makro hat sich als so ziemlich das vielseitigste Objektiv herausgestellt, das ich habe. Ich hatte damals beim Kauf die Befürchtung, es würde bald bei den anderen 50mm im Schrank liegen und ich würde es eher selten benutzen, weil nicht F1,4. Aber nein, das Gegenteil ist der Fall. Die Closeup-Fähigkeiten sind mir dann doch wichtiger geworden als eine offene Blende.

Paradiesgarten an der Paluskirche
Der Paradiesgarten an der Pauluskirche.
Während ich vergangenen Samstag dort vorbeiging, war dort das One Day Chor Treffen, was durch die geöffnete Tür schön anzuhören war.

Eine Bechermalve aus dem „Paradiesgarten“ an der Pauluskirche.
Auch wenn die Bechermalve nicht heimisch ist, scheint die Pflanze für heimische Insekten gut geeignet zu sein. (Malven als Bienenweide, Bienennutzgarten)