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Das kann nur eine Verschwörung sein.

Sobald ich einen Tag nicht zu Hause sitze und mich beim Arbeitnehmervertreters konzentrieren muss, ist es hier mucksmäuschenstill.

Das kann kein Zufall sein. Man hat es da bestimmt auf höchster Stelle auf mich abgesehen und anhand der Bewegungsdaten meines Handys wird ermittelt, ob ich gerade zu Hause sitze und mich der Lärm langsam in den Wahnsinn treibt. Und das nur weil ich zu viele Blumen gespottet habe. So schnell kann es gehen und mein Staat in Ungnade fallen.

Wird langsam Zeit für Abwechslung

Heute gibt es zur Abwechslung mal eine Blume. Blumen zu fotografieren ist ja nicht unbedingt mein Ding, aber man muss ja mal für etwas Abwechslung sorgen. Und da habe ich mich gefragt, was ich in letzter Zeit in meinem Haushalt noch gar nicht fotografiert habe.

Mein Bleistift

Ich mag Bleistifte und ganz besonders Druckbleistifte oder Stifte mit 2 mm Fallminen. Mit einem Füllfederhalter oder gar einem Kugeslchreiber mochte ich noch nie schreiben. Aber so en Bleistift… Der hat was.

Das ist ein Rotring Rapid Pro für 0,5 mm Minen, natürlich in matt-schwarz und mit gepolsterten Minenmechanismus. Beim Schreiben ist das klasse, beim Zeichnen muss man sich dran gewöhnen.

Wir haben eine neue Blume

Mal sehen, was daraus noch wird.

Kurz vor der Blume kamen zwei Zwischenringe: 11 mm und 16 mm für Nikon Z, mit Autofokus. Der AF am Z 50mm hat überraschender Weise gut funktioniert. Bei einem Preis von 40 € für beide Ringe habe ich eher damit gerechnet, dass die Kontakte nicht ordentlich durchgeschliffen sind. Zumindest hätte ich Probleme erwartet.

Aber: Riesenspass.

Ich denke, das war das erste Mal, dass ich bei einer Nahaufnahme erfolgreich Autofokus benutzen konnte. Das Zeiss Makro Planar 100 ist manuell und das Pentax DFA100 lässt sich halt auch nur mit einer K-Mount Knipse elektronisch koppeln. Das Autofokus System der Pentax K-5 ist ohnehin ein Kapitel für sich. Ich vermute, CDAF funktioniert in so einer Situation einfach besser als PDAF.

China Oolong Tie Kuan Yin

Es handelt sich hier um einen kostenorientierten Tie Guan Yin, den ich beim Teekonto Kiel gekauft habe. 100 g für nicht einmal neun Euro sind mehr als nur günstig. Natürlich unterscheidet er sich von hochwertigem Anxi Tie Guan Yin, aber das war bei dem Preis auch zu erwarten. Und dennoch finde ich ihn ganz OK.

Die klassische Chinesische Zubereitung bietet sich an, da dem Tee somit noch ein wenig mehr Aroma entlockt werden kann. Und bevor der Teesnob noch sagen kann: „Will man das denn bei diesem Tee?“ Ja, da will man. Westliche Zubereitung in einer dicken Teetasse (250 ml) mit wenig Tee (2 g) und 2 Minuten Ziehzeit und mehr, lässt den Tee eher ziemlich fade da stehen. 6 g auf ca. 100-120 ml und anfangs 25 s Ziehzeit wirken Wunder.

Dreirad

Und ich hatte angenommen, bei so einem Ding sind die beiden Räder immer hinten.

Es sieht etwas exotisch aus und das matte Schwarz kommt natürlich auch nett daher. Bei Regen wäre mir das allerdings etwas zu nass. Und warum nicht gleich ein richtiges Motorrad. Wobei ich vermute, dass das Gefährt mit einem Autoführerschein zu fahren ist.

Dreirad: Can‑Am Ryker Reverse-Trike