
Bis auf die zwei Tage Schnee war das Grün nie wirklich weg. Trotzdem schön zu sehen.

Auf dem Lottentaler Teich war noch eine Ecke mehr los, als das Foto von gestern vermuten ließ. Auf dem Weg dorthin hatte ich mich gefragt, ob sich der Umweg überhaupt lohnen würde.
Trotz der an sich recht soliden Population an Mandarinenten habe ich allerdings nur die eine gesehen.

Ein Enten Pärchen.
Vorne links ist das typische unscheinbare Weibchen: braun-gescheckt zur perfekten Tarnung zwischen Schilf und Algen. Hinten rechts der Erpel im Prachtkleid. Mit einem metallisch grün schimmernder Kopf, gelben Schnabel und dem angedeuteten kleinen weißen Halsring.
Aufgenommen auf dem oberen Lottentaler Teich.

Das kleine Häuschen ist vermutlich weniger die Friedhofstoilette als eine kleine Andachts- oder Gedenkkapelle auf dem Matthäusfriedhof in Weitmar.

Wenn ich mal nicht weiß, was ich fotografieren möchte, oder uninspiriert bin, oder einfach nur keine Lust habe, durch die Gegend zu fahren, dann heißt es: Back to the roots.
Als Jugendliche hatte ich einen Bezug zur gotischen Subkultur, was sich nicht nur durch meine Vorliebe für zünftige elektronische Musik ausdrückte. Ich lungerte auch gern in düsteren Ecken und auf Friedhöfen herum. Und dort entstand auch meine Leidenschaft für Fotografie.
Auf dem Foto ist ein Weg auf dem Matthäusfriedhof in Bochum Weitmar zu sehen.
Wir erinnern uns an die Volkszählung? Ich habe es mir einfach und bequem gemacht und die Bäume vor dem Fenster beobachtet. Lies sich ganz gut mit ein paar Tassen Tee verbinden. Mir war heute einfach nicht nach kalt.
Das war's. Wenn im Keller eine Leiter herumstehen würde, hätte ich eine kleine Vogelfutterstation in den Baum hängen können. Aber das wäre ja auch irgendwie gemogelt…






Der Weg zum Feiertags Rewe führte mich über den Katholischen Friedhof St. Franziskus.
Leider gab es an der Frischtheke keinen Eiersalat und eine dunkle Wolke trübte meine Laune.
Drei gar nicht mal so stimmungsvolle Winterfotos aus Hattingen und Umgebung.
weiterlesen …
Zum Einkaufen musste ich heute mal vom Dorf in die Stadt.
Richtig geile Feuerwerkskörper gibt es halt nur in der Stadt. Hier wird nur für Kinder verkauft.
Nein. Spaß beiseite. Natürlich gebe ich aus unzähligen Gründen kein Geld für so’n Scheiß aus. Ich verkneife mir jetzt aber gebetsmühlenartig noch einmal, alle Gründe dagegen herunterzuleiern. Wer zu Silvester Feuerwerkskörper loslassen will, würde sich davon ohnehin nicht abhalten lassen, und allen anderen erzähle ich nichts Neues.
Wer sich hier auskennt, weiß allerdings, dass ich nicht über die Haltestelle Rathaus Süd fahre. Aber der HBF gibt halt kein so nettes Motiv ab. Ich denke, das Foto kommt in 2,35:1 ganz gut daher und spiegelt die großzügige Weite der Station wider.

Eine Katze aus der Nachbarschaft saß bei meinem Nachbarn direkt unter mir auf der Fensterbank und hat mich angeschaut, als ich den Kopf aus dem Fenster gesteckt habe. Ich war überzeugt, dass ich vollkommen lautlos war. Aber sie hat trotzdem direkt zu mir nach oben geschaut.
Lautlos liegt da wohl auch eher im Ohr der Zuhörers.
Ich war etwas unsicher, ob die Nikon Z8 aufgrund des geringfügig niedrigeren Dynamikumfangs für Landschaftsfotos und Szenen mit hoher Dynamik ebenso geeignet ist wie die Z7.
Und nach den ersten Fotos zeigt sich, dass man da einen winzigen Unterschied erahnen kann. Bei Schatten verhalten sich beide Kameras vergleichbar. Bei der Wiederherstellung von Höhen hat die Z7 die Nase vielleicht ein klitzekleines bisschen vorn.
Gerade bei den Nebelfotos von gestern mit zT. sehr geringem tonalen Umfang und einer von mir evtl. beabsichtigten Unterbelichtung, waren für die Z8 kein Problem. Die Vorzüge des Stacked Sensors schlagen hier die Einbuße von 0,4 BE gegenüber der Z7. Ich denke, der Unterschied ist nicht praxisrelevant. Zumindest nicht für mich. Und damit fällt mir ein Stein vom Herzen, da der Kauf eher spontan war und ich mir zuvor keine Reviews zur Z8 angeschaut habe. Lediglich zur Vorstellung hatte ich damals in das eine oder andere Video reingeschaut.