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Hidizs MP145 – Planar Magnetischer IEM

Letzten Juni habe ich mir aus Neugierde ein Paar Hidizs MP145 gekauft. Planar-magnetische IEM. Hat mich damals neugierig gemacht. Und der Modellname gibt nicht nur einen Hinweis auf den 14,5 mm langen Planartreiber, der von 14 N52H Magneten in Wallung versetzt wird. Sondern entsprach auch damals dem exakten Preis. Der Händler fand das wohl lustig. Und ich auch.

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Blindes Vertrauen

Gerade nistet sich ein ganz abscheulicher Gedanke in meinem Kopf ein.

Ich verlasse mich blind auf die Temperatursteuerung meines Wasserkochers. Aber ich habe noch nie wirklich nachgemessen, ob die auch der Wahrheit entspricht.

Was ist, wenn ich seit Jahren Gyokuro nicht mit den gewünschten 55 °C, sondern mit 60 °C oder noch heißer zubereite?

Was ist, wenn ich dem falschen Geschmack nacheifere? Und Tee in Wirklichkeit ganz anders schmeckt.

Schwer was los

Enten und Mandarinenten ruhen auf einem moosgrünen, algenbedeckten Teich, umgeben von kahlen Ästen und umgestürzten Bäumen im Winterlicht.
schwer was los

Auf dem Lottentaler Teich war noch eine Ecke mehr los, als das Foto von gestern vermuten ließ. Auf dem Weg dorthin hatte ich mich gefragt, ob sich der Umweg überhaupt lohnen würde.

Trotz der an sich recht soliden Population an Mandarinenten habe ich allerdings nur die eine gesehen.

Neues vom Teich

Ein Foto von zwei Enten. Im Vordergrund ein Weibchen und im Hintergrund ein Männchen.
ein Enten Paar

Ein Enten Pärchen.

Vorne links ist das typische unscheinbare Weibchen: braun-gescheckt zur perfekten Tarnung zwischen Schilf und Algen. Hinten rechts der Erpel im Prachtkleid. Mit einem metallisch grün schimmernder Kopf, gelben Schnabel und dem angedeuteten kleinen weißen Halsring.

Aufgenommen auf dem oberen Lottentaler Teich.

Bokehodon Maximus V2

Letztes Jahr im Mai gab es das Foto und nun benutze ich ein daraus abgeleitetes Video, um das neue Video-Feature im Blog mal auszuprobieren.

Und wird es in Zukunft mehr Videos geben? Ja, vielleicht. Und vielleicht auch echte. Videofunktion an der Z8 ist schon beeindruckend. In der Vergangenheit war das für mich immer ein bloßes Beiwerk, das ich mal ausprobiert, aber danach nie wieder ernsthaft genutzt habe.

Was? Kein Instagram?!

So am Rande habe ich ja ein wenig mit Fotografie am Hut. Und fast immer, wenn das jemand mitbekommt, kommt die Frage nach meinem Instagram Account. Es wird nicht gefragt, ob ich einen habe, sondern es wird automatisch angenommen, dass ich einen habe und wie er lautet.

Ja, und dann gibt es von mir immer die gleiche genervte Erklärung: kein Facebook, WhatsApp, Instagram, weil Meta, weil (Anti-)Social Network, Influenzerdreck, Algorithmus etc.

Von Schnee bedeckte Äste eines Baums.
Geäst

Tatsächlich hatte ich mal einen Instagram Account, sogar mit ein paar Händen voll Followern. Aber den gibt es nicht mehr. Ich hatte keine Lust mehr, zu posten oder auf andere Posts oder Kommentare zu reagieren. Es wurde irgendwie lästig. Und ich hatte das Gefühl, dass die Plattform von Besuch zu Besuch immer nur noch mehr Einheitsbrei geboten hat. Selbst Fotografen mit wirklich vielen Followern haben sich da eingereiht und sich den Stilen angepasst, die gerade im Trend liegen. Natürlich gibt es Ausnahmen. Es wurde fad.

Relikte aus längst vergangenen Tagen

Gerade als ich im vorigen Post die gotische Subkultur und zünftige elektronische Musik erwähnt habe, kam mir dieses Foto wieder in den Sinn.

Schwarz-Weiß-Foto von zwei dicht gefüllten Kassettenschränken mit handbeschrifteten Mixtapes und Tapes der 80er/90er Industrial-, EBM- und Dark-Wave-Szene. Zu sehen sind u.a. Bänder von Front Line Assembly, Skinny Puppy, The Klinik, Clock DVA, Ministry, Christian Death, Fields of the Nephilim, Cassandra Complex, Einstürzende Neubauten, Chrome, Click Click und vielen anderen. Viele Tapes mit handschriftlichen Titeln, Live-Mitschnitten, Demos, Splits und selbstgemachten Compilations – ein liebevolles Archiv purer analoger Subkultur.

Schubladen mit Kassetten: Ich habe in Photoshop 2026 die neuen Modelle (Firefly Upscaler, Topaz Gigapixel, and Topaz Bloom) zum Upscaling von Bildern entdeckt. Vielleicht gibt es in Zukunft öfter mal ein altes Foto. Die werden sich dann durch den dünnen, schwarzen Rahmen von zeitgenössischen Fotos unterscheiden.

Damals habe ich mir offensichtlich mehr Zeit für Musik und das Drumherum genommen. Ich will nicht den Anachronisten oder Nostalgiker heraushängen lassen und sagen, dass früher alles besser war. Eher im Gegenteil. In dem Alter war die Welt auch noch ein bisschen kleiner. Und jetzt passen auf die kleine, terabytegroße MicroSD-Karte in meinem DAP unzählige solcher Schubladen. Und ich habe bisher nicht einmal einen Bleistift benötigt. Und ganz ehrlich: Kassetten waren nie praktisch.

Selbst „Mixtapes“ kann man auch heute noch machen. Ein kleiner USB-Stick kostet nix. Einige Titel in einem Verzeichnis zusammenzustellen und eine selbstgemachte cover.jpg dazulegen, ist auch heute noch eine schöne Geste. Natürlich ist das anders. Aber es ist mittlerweile auch 2026 und nicht mehr 1990.

Neulich auf dem Friedhof

Schwarz-Weiß-Aufnahme eines Friedhofswegs auf dem Matthäusfriedhof in Bochum-Weitmar. Eine gerade, von kahlen, hohen Bäumen gesäumte Allee führt in die Tiefe des Bildes. Die Äste der Bäume bilden ein dichtes, verzweigtes Netz über dem Weg. Im Hintergrund sind Grabsteine und Grünanlagen erkennbar, ein Kreuz steht mittig am Horizont. Die Szene wirkt ruhig, winterlich und stimmungsvoll.
Neulich auf dem Friedhof

Wenn ich mal nicht weiß, was ich fotografieren möchte, oder uninspiriert bin, oder einfach nur keine Lust habe, durch die Gegend zu fahren, dann heißt es: Back to the roots.

Als Jugendliche hatte ich einen Bezug zur gotischen Subkultur, was sich nicht nur durch meine Vorliebe für zünftige elektronische Musik ausdrückte. Ich lungerte auch gern in düsteren Ecken und auf Friedhöfen herum. Und dort entstand auch meine Leidenschaft für Fotografie.

Auf dem Foto ist ein Weg auf dem Matthäusfriedhof in Bochum Weitmar zu sehen.